Interview mit Bischof Schwarz

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Wann ist man Christ? „Lasst euch erneuern durch den Geist in eurem Denken“ – mit diesen Worten fordert Paulus die Gemeinde in Ephesus auf, sich auf die Lehre Jesu zurückzubesinnen und die eigene Lebensführung zu überdenken. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit – das Umdenken ist eine Daueraufgabe jedes Christen. Das eigene Got­tesbild, sich selbst und das Verhältnis zum Nächsten in Frage zu stellen, war lange eine tägliche Praxis der Christen in Form der täglichen Gewissenserforschung.  

 

In einer europaweiten Rundfunkübertragung erklingt am Hochfest Mariä Empfängnis J. S. Bachs „Magnificat“ aus dem St. Pöltner Dom.

 

Am 18. November wird weltweit der „Welttag der Armen“ begangen, in Österreich ist der vorletzte Sonntag im Kirchenjahr traditionell der „Elisabethsonntag“, an dem die Caritas für Bedürftige Spenden sammelt. Heuer werden in rund 40 Pfarren Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Rahmen des Gottesdienstes als „Botschafter der Nächstenliebe“ von ihrer Arbeit in der Caritas und ihren Erfahrungen dort mit dem Thema Armut richten.

 

So alt wie das Stift Göttweig ist auch die Pfarre Pyhra. Um 1080 ließ Bischof Altmann hier eine Kirche bauen und die Pfarre errichten. Jünger ist Pyhra als Wallfahrtsort, aber auch die Wallfahrt hat eine lange Tradition. Sie geht auf das Jahr 1753 zurück.

 

Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg, nur einen Tag später wurde am 12. November die Republik Deutschösterreich proklamiert - vom alten, über 600 Jahre währenden Großreich der Habsburger war nur ein Rumpfstaat übrig geblieben.

 

35 Tage lang war der St. Pöltner Paul Sieberer heuer mit seiner Frau Ulli auf dem Jakobsweg unterwegs, hunderte Menschen verfolgten sein Pilger-Tagebuch auf Facebook. Bei seinem Vortrag „Der Jakobsweg, auch etwas für mich?“ lädt der Autor und Theatermacher die Zuhörer ein, mit ihm in der Erinnerung diesen Weg nochmals zu gehen.

 

Liebe Jugendliche! Die Jugendsynode ist nun beendet. Ich bin unendlich dankbar, erleichtert und extrem erschöpft! Diese vier Wochen waren für mich eine unbeschreibliche Erfahrung und sind im Moment noch gar nicht in Worte zu fassen. Es wurde gerade ein Stück Kirchengeschichte geschrieben und ich war ein Teil davon. 

 

Der Trauer von Kindern stehen Erwachsene manchmal hilflos gegenüber, denn „Kinder trauern anders“, wie Marion Wallner, Leiterin von „Rainbows“ Niederösterreich, erklärt.

 

Vor 80 Jahren, in der sogenannten Reichskristall- oder Reichspogromnacht, begann die systematische Vertreibung, Enteignung und dann Vernichtung der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. Im heurigen Gedenkjahr hat sich Kirche bunt nach ehemaligen bzw. erhalten gebliebenen jüdischen Friedhöfen sowie Synagogen/Bethäusern umgeschaut – letzte Zeugnisse eines ehemals blühenden jüdischen Lebens in Niederösterreich.

 

Katharina Brandner, bischöfliche Medienreferentin der Diözese St. Pölten, verlor im Dezember 2016 ihre zehn Monate alte Tochter Felicitas. Für „Kirche bunt“ schreibt sie vom Leben mit und der Trauer um ihre Tochter.

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