Kirche bunt ABO

Banner Kirche Bunt

 
 

Ostern

 

Liebe Brüder und Schwestern in Christus! Ganz bewusst habe ich mich für einen Osterbrief in der Heiligen Woche entschieden. Es ist unser erstes gemeinsames Osterfest hier in der Diözese St. Pölten, und wir haben intensive Wochen und Monate des Kennenlernens, des wachsenden Miteinander, des gegenseitigen Vertrauens, des Hörens und Sehens und Wirkens hinter uns. Die Osterkerze begleitet uns bei unserem täglichen Tun und Denken, und das Osterlicht um und in uns brachte und bringt uns durch die Tage, durch unsere Arbeit und unser Leben.

 

Zu Ostern erzählt man gerne, dass die Glocken nach Rom fliegen und zur Auferstehungsfeier zurückkommen. Manche können sich gut erinnern, als die Glocken tatsächlich abmontiert wurden, um sie für Schlachten einzusetzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die Glocken nach und nach in die Kirchen zurück. Das Läuten war ein Zeichen der Freiheit: Die schwere Zeit des Krieges war vorbei.

 

Vom Dunkel ins Licht. Gesellschaftlich erscheint das Osterfest hinter Weihnachten weit abgeschlagen: weniger Konsum, weniger Emotion, weniger heile Welt. Weniger heile Welt? Im Gegenteil: Christen feiern zu Ostern, dass nicht nur ihre Welt, sondern die ganze Welt geheilt geworden ist – und wird. Ostern ist kein idyllisches, sondern ein dynamisches Fest. Es lädt nicht zum Verweilen im schönen Augenblick ein, sondern führt zum Aufbruch ins Leben.

 

Die Pfarren stecken intensiv in den Ostervorbereitungen. Das gilt auch für Friedersbach und Rastenfeld. „Unter dem Motto ,Fit für Ostern’ wollen wir alle Sinne für Ostern schärfen“, berichtet der junge Provisor der beiden Pfarren, Christoph Weiss. Sonntag für Sonntag können sich die Gläubigen vom Altarraum Kärtchen mit dem Evangelium holen und damit sollen sie sich während der Woche „berieseln lassen“.

 
 

Wort zum Ostersonntag von Weihbischof Anton Leichtfried: Wer freut sich nicht über ein paar freie Tage. Das tut uns allen gut.

Foto: Leopold Schlager
 

Ostern – Jesus hat den Tod überwunden und ist auferstanden. Die Freude über die Frohe Botschaft kommt in den liturgischen Feiern wie auch im Brauchtum bei den Auferstehungsfeiern am Karsamstagabend bzw. am Ostersonntag früh morgens sowie beim Hochamt am Ostersonntag auf vielfache Weise zum Ausdruck.

 

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, die auch „Heilige Woche“ genannt wird. Sie ist geprägt vom Mitvollzug der Ereignisse vom Einzug Jesu in Jerusalem bis zum letzten Mahl mit seinen Jüngern, seiner Kreuzigung und Grablegung. Den Höhepunkt bildet aber die Auferstehung, die in der Nacht zum Ostersonntag gefeiert wird.

 

St. Pölten, 31.03.2013 (dsp) „Die christliche Hoffnung gründet in der Auferstehung Jesu“, sagte Bischof Klaus Küng in seiner Predigt beim Osterhochamt im Dom von St. Pölten.

 

St. Pölten, 30.03.2013 (kap) Sie steht heute im Mittelpunkt der Osternachtsfeier und symbolisiert den über Tod und Sterben siegenden, auferstandenen Jesus Christus: Die Osterkerze.

Seiten

Subscribe to RSS - Ostern