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Orden

 

Scheibbs. „Ein Haus ohne Musik ist wie ein Körper ohne Seele.“ Das sagte einst der heilige Don Bosco, der charismatische Gründer des Salesianerordens, Patron der Jugend und Musikliebhaber. Auch in der Diözese
St. Pölten sind der Orden und dessen Erbe stark verankert, etwa in Amstetten oder Waidhofen/Ybbs. Aus Scheibbs kommt einer der bekanntesten Salesianer: Pater Rudolf Osanger (69). Viele kennen ihn als fröhlichen Liedermacher und Vertreter des neuen geistlichen Liedes. Aus seiner Feder stammen das Jubiläumslied „Evviva Don Bosco“ oder „Freude kann Kreise ziehen“.  Er selber spielte früh Geige und liebt seine Gitarre.

 

Erla. Sr. Angelia Angermayr von den Marienschwestern in Erla gilt als eine der letzten Ordensfrauen in Österreich, die die Hinterglasmalerei beherrscht; früher war dieses Können in Klöstern weit verbreitet. Mit dieser Technik fertigt sie kunstvolle Ikonen und andere christliche Werke. Mehrmals im Jahr bietet Sr. Angelia ihre Handarbeiten bei Klostermärkten in ganz Österreich an, man bekommt sie auch direkt im Ordenshaus in Erla. Ihre Kunden erzählen oft: „Wenn Sr. Angelia eine Ikone geschaffen hat, dann hat man dazu eine ganz andere Beziehung – eine spirituelle Beziehung.“

 

Chorleiterin Sr. Beatrice: Wir können von „Sister Act“ lernen. Langschlag/Oberkirchen. Schwester Beatrice Heigl liebt Musik und leitet sogar einen Chor mit dem Namen „Lebenstraum“ (s. Bild, Sr.

 

Auf die zunehmende Gewalt und die immer stärkeren Auswirkungen des Klimawandels in Burkina Faso machten Ordensschwester Adeline Oedraogo und Cariatsprojektleiter Désiré Somé bei ihrem Besuch in der Diözese St. Pölten aufmerksam.

 

Die diözesane Stelle für liturgische Paramente in St. Pölten hat seit 1872 den Auftrag, Textilien, die in der Liturgie und in unseren Kirchen verwendet werden, zu restaurieren und herzustellen. In dieser Form ist die Einrichtung einzigartig in Österreich. „Kirche bunt“ hat sich bei den Mitarbeiterinnen umgesehen, wie sie die Paramente bearbeiten und für die nächsten Jahrzehnte oder Jahrhunderte retten.

Foto: Wolfgang Zarl

Orden in der Diözese St. Pölten

Augustiner-Chorherren

Stift Herzogenburg
3130 Herzogenburg, Prandtauerring 2
Tel.: 02782/83112; Fax: DW 38
E-Mail: praelatur@stift-herzogenburg.at

 

Es ist gute Tradition geworden, dass sich zu Mariä Lichtmess die Ordensleute der Diözese treffen. Sie wurden ermutigt, ihre Berufung entschieden zu leben.

 

Kirche bunt-Fastenserie. Folge 3 von Mag. P. Clemens Hainzl OSB vom Stift Altenburg. „Wenn dein Bruder gegen dich gefehlt hat, geh hin und stelle ihn unter vier Augen zur Rede. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen“ (Mt 18,15f) – mit diesen Worten ruft uns Jesus auf, nicht gleichgültig zu sein, wo das Böse ge­schieht, sondern den Übeltäter zurechtzuweisen. Wer von uns hat nicht schon einmal dem anderen „seine Meinung“ gesagt? Und wer hat nicht schon einmal selbst mit Zurechtweisung und Kritik umgehen müssen? Sünden vergeben kann nur Gott, aber Sünder zurechtweisen – vor dieser Herausforderung steht jeder Mensch oft ganz unvermittelt.

Foto: Photo_Ma - stock.adobe.com
 

Kirche bunt-Fastenserie. Folge 2 von P. DR. Pius Maurer OCist. „Niemand soll traurig werden im Haus Gottes“, schreibt der heilige Benedikt von Nursia in seiner Klosterregel (Kapitel 31, Vers 19). Gott hat für den Menschen kein Leben der Traurigkeit bestimmt, sondern ein Leben in Fülle, ein Leben der Zufrieden­heit und der geistlichen Freude, sagt doch Jesus: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Wir leben aber in einer Welt, in der es auch viel Leid und Krankheit, sogar Katastrophen und den Tod gibt.

 

Unsere Fastenserie, Teil 1, von P. Dr. Athanasius Wedon OMI. Papst Franziskus hat die Barmherzigkeit ins Zentrum der kirchlichen Praxis gerückt. Die aus Lehre und Tun Jesu abgeleiteten sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit verkünden letztlich den barmherzigen Gott. Die 1. Folge der „Kirche bunt“-Fastenserie widmet sich gleich zwei Werken, die wie alle anderen erst im Wirken Gottes ihre Erfüllung finden.

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