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Musik

 

Theresia Dörfler spielt seit 80 Jahren die Orgel in der Pfarrkirche Oberndorf an der Melk. Beim Sonntagsgottesdienst bedankten sich Pfarrer Mathew Ammianikkal Viju und Engelbert Grubner im Namen der Pfarre und der Diözese für ihren Einsatz als Organistin und überreichten Geschenke und eine Dankesurkunde des Bischofs.

Foto: Gerhard Rötzer
 

Die heilige Cäcilia ist bekannt als Nothelferin und seit dem Spätmittelalter auch als Patronin der Kirchenmusik. Rund um ihren Gedenktag am 22. November werden in vielen Pfarren die Gottesdienste von Kirchenchören besonders musikalisch gestaltet.

 

Scheibbs. „Ein Haus ohne Musik ist wie ein Körper ohne Seele.“ Das sagte einst der heilige Don Bosco, der charismatische Gründer des Salesianerordens, Patron der Jugend und Musikliebhaber. Auch in der Diözese
St. Pölten sind der Orden und dessen Erbe stark verankert, etwa in Amstetten oder Waidhofen/Ybbs. Aus Scheibbs kommt einer der bekanntesten Salesianer: Pater Rudolf Osanger (69). Viele kennen ihn als fröhlichen Liedermacher und Vertreter des neuen geistlichen Liedes. Aus seiner Feder stammen das Jubiläumslied „Evviva Don Bosco“ oder „Freude kann Kreise ziehen“.  Er selber spielte früh Geige und liebt seine Gitarre.

 

Klöster waren immer schon Orte der Musik. Heute bergen die Musikarchive unserer Stifte und Klöster hunderte Jahre alte Schätze, die nur darauf warten, gehoben zu werden. So entstand eine Frühform des heutigen Gotteslobs im Stift Göttweig. Das „Groß Catholisch Gesangbuch“ erschien im 17. Jahrhundert in zahlreichen Auflagen und war weit verbreitet.

 

Konzertkritik von Franz Reithner, Orgelreferent der Diözese St. Pölten, zum Konzert „Sounds of Africa“. Fulminante A-capella-Kultur des Cape Town Opera Chorus begeisterte das Publikum im letzten Konzert des Festivals „Musica Sacra“ im Dom zu St. Pölten. Ein dichtes Gewebe aus geistlicher Musik europäischer und afrikanischer Provenienz, leidenschaftlich vorgetragen von sechs Frauen und sechs Männern, riss die Zuhörer zu frenetischem Applaus hin. Chorleiter Marvin Kernelle führte sein Ensemble mit sparsamen Bewegungen, nahm sich bisweilen ganz zurück und pass­te die Aufstellung der Ausführenden immer wieder der Kompositionsstruktur an. In Knut Nystedts Motette „Immortal Bach“ verteilten sich die Sänger überhaupt im ganzen Dom und ließen die Idee vom Stillstand der Zeit im Choral „Komm süßer Tod“ unmittelbar hör- und fühlbar werden.

 

Konzertkritik von Mag. Franz Reithner, Orgelreferent der Diözese St. Pölten, zum Konzert „Songs of Exil" im Rahmen des Festivals „Musica Sacra“: Vom Brückenschlag zwischen Ost und West, dem Mittelalter und der Gegenwart speiste sich die kraftvolle Musik, die im dritten Konzert des Festivals „Musica Sacra“ vom Naghash Ensembles im St. Pöltner Dom geboten wurde.

 

Konzertkritik von Mag. Dorothea Lusser zu „From Silent Night“ im Rahmen des Festivals „Musica Sacra“: Es war äußerst feinsinnige und sensible Musik, die am 14.

Foto: Wolfgang Zarl
 

Was heißt da „Zwischengesänge der Messe“? Die Eucharistiefeier ist überaus stimmig aufgebaut: Eröffnung, Wortgottesdienst, Mahlfeier, Entlassung. Dennoch droht sie in Einzelhandlungen zu zerfallen, von denen einige entbehrlicher erscheinen als andere. Vor allem „zu“ viele Wortelemente füh­ren zu pastoral begründeten Kürzungen. Besonders gefährdet sind die sogenannten „Zwischengesänge“ der Messe.

Foto:  furtseff - stock.adobe.com
 

Konzertkritik von Franz Reithner. Mit einer stürmisch umjubelten Auf­füh­rung des Oratoriums „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy eröffneten Domkantorei, cappella nova graz und L’Orfeo Barockorchester das Festival „Musica Sacra“. Domkapellmeister Otto Kargl hatte einmal mehr Biblisches aufs Programm gesetzt und für eine packende Aufführung gesorgt, deren emotionale Intensität selten gehörte Ausmaße erreichte. Dicht lagen in dieser Klang gewordenen Sammlung von Gottesfragen Verzweiflung und Jubel, Triumph und Depression, Unglück und Rettung nebeneinander. Zehn Jahre hatte der Komponist mit Inhalt und Form des Werkes gerungen und gab sich auch nach der Uraufführung 1846 noch nicht zufrieden. Ähnlich rastlos forderte der Dirigent scharfe Kontraste zwischen den tröstlichen Momenten weichen Wohllauts und den erschütternden Schreien um Rettung und Hilfe.

 

Chorleiterin Sr. Beatrice: Wir können von „Sister Act“ lernen. Langschlag/Oberkirchen. Schwester Beatrice Heigl liebt Musik und leitet sogar einen Chor mit dem Namen „Lebenstraum“ (s. Bild, Sr.

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