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Laut Caritas nimmt die Zahl der weltweit Hungernden wieder zu. 3000 Pfarren läuten österreichweit die Glocken, um auf den Skandal des Hungers aufmerksam zu machen.

 

Mein Name ist Nino Schweiger. Auf die Frage, wie ich meinen Zivildienst sinnvoll gestalten kann, gab mir die Organisation Volontariat Bewegt – eine Initiative von Jugend eine Welt und den Salesianern Don Boscos – eine Antwort: Ein Volontariatsdienst in einem Straßenkinder-Projekt des Globalen Südens! So ging es für mich in das westafrikanische Land Ghana. 

 

Mit dem Thema „Seelsorge und ,Spiritual Care’ konkret“ beschäftigten sich 30 diözesane Seelsorger/innen aus Krankenhäusern und Pflege- und Betreuungszentren bei ihrer Klausur im St. Pöltner Lilienhof (siehe Bild). Referentin Doris Wierzbicki, Klinik-Seelsorgerin und Fachfrau für „Spiritual Care“, beschreibt es folgendermaßen: „Im Sinne einer bestmöglichen Genesung achten wir auf das seelische und emotionale Wohlergehen unserer Patienten. Das Seelsorgeteam hat immer ein offenes Ohr für sie und nimmt sich gerne Zeit.“ Denn oft bringe allein schon menschliche Zuwendung und das Aussprechen der Sorgen und Ängste Erleichterung. Andere würden Trost und Zuversicht in religiösen Ritualen erfahren. Dieses Eingehen auf die unterschiedlichsten spirituellen Bedürfnisse nenne man „Spiritual Care“.

 

Interview mit Dr. Thomas Aigner, Leiter des Diözesanarchivs. Er ist federführend beteiligt am Archiv-Netzwerk ICARUS und dem Technologieprojekt „Time Machine“, das von der EU eine Million Euro an Anschubfinanzierung erhalten hat.

 

Auf die zunehmende Gewalt und die immer stärkeren Auswirkungen des Klimawandels in Burkina Faso machten Ordensschwester Adeline Oedraogo und Cariatsprojektleiter Désiré Somé bei ihrem Besuch in der Diözese St. Pölten aufmerksam.

 

Die innere Haltung der Gelassenheit war eines der zentralen Anliegen von Meister Eckhart. Seine Ansichten haben heute, da viele Menschen nach „immer mehr“ im Leben streben, wieder eine neue aktuelle Brisanz.

 

Im Landesklinikum Mauer bei Amstetten wurde ein Mahnmal gesegnet, das an die 2.380 ermordeten NS-Opfer erinnert. Ein Großteil von ihnen wurde von Mauer in die Tötungsanstalten Hartheim und Gugging gebracht, andere töteten Pfleger und Ärzte vor Ort. Die NS-Euthanasie wurde wohl auch aufgrund kirchlicher Proteste gestoppt, dezentral ging das Morden weiter.

 

Abdo Arbach, melkitisch griechisch-katholischer Erzbischof von Homs, sagt im Gespräch mit „Kirche bunt“, dass heute die Sicherheitslage in weiten Teilen Syriens gut sei. Sorgen mache er sich um die traumatisierte Jugend, die ohne Bildung keine Perspektiven im Land sehe.

 

Die Pfarrcaritas und die Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten unterstützen die Pfarren bei der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Foto: Karl Lahmer
 

Friedrich Kopitar, ehrenamtlicher Seelsorger im Krankenhaus Krems, ist überzeugt, dass die Fähigkeit, vergeben zu können, essenziell wichtig ist für ein glückliches und befreites Leben – nicht erst auf dem Kranken- oder Sterbebett.

Foto: LoloStock-stock.adobe.com

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