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In den Pfarrgemeinden kümmern sich viele darum, dass die Kirchen geputzt sind, dass es prachtvolle Erntedankkronen gibt und und dass Kräuterbuschen angeboten werden – augenscheinlich ist das gerade zu Mariä Himmelfahrt.

 

Der Begründer des St. Pöltner Diözesanmuseums, Prof. Johannes Fahrngruber, hegte nach der Eröffnung im Jahr 1888 folgenden Wunsch: „Allerdings fehlt vorläufig noch ein passender Zugang und es erschiene wünschenswert, wenn gleich vom Domplatz weg eine anständige Pforte nebst bequemer Treppe erobert werden könnte“. Nun kann nach gut 130 Jahren dieser Zugang dank diözesaner Geldmittel und öffentlicher Förderungen seinem Ansinnen entsprochen werden, freut sich sein Nachfolger Wolfgang Huber. Er präsentierte gemeinsam mit dem diözesanen Baudirektor Philipp Orange und Architekt Sephan Part von der Firma „museom“ die Umbaupläne für den neuen Eingangsbereich des Bistumsgebäudes und des Dom- und Diözesanmuseums. Die baulichen Maßnahmen sollen im Spätsommer 2019 abgeschlossen sein, der Zeitpunkt der Eröffnung ist noch offen.

 

In der Pfarre Langenlois freut man sich auf ein besonderes Jubiläum: Vor 700 Jahren wurde die Pfarrkirche, die dem heiligen Laurentius geweiht ist, erstmals erwähnt. Tatsächlich ist die Kirche aber noch älter und wurde zwischen 1200 und 1250 errichtet. Am Samstag, 10. August (10 Uhr), wird Pfarrpatron Laurentius mit einem Festakt gefeiert und am 11. August ist das Pfarrfest mit einem Hochamt (9.30 Uhr). Damit startet auch die Innenrenovierung mit neuer Innenraumschale, Elektrik, Beleuchtung, Ausmalen und Bestuhlung. Die Kirche soll dabei liturgisch neu gestaltet werden. Bei Renovierungsarbeiten wurde eine hölzerne Flachdecke freigelegt, sie stammt zum größten Teil aus dem Mittelalter und ist ein Unikat in Nieder­österreich, ebenso erwähnenswert ist der Flügelaltar aus Pöggstall, der sich aus Stücken aus der Gotik und des Fantastischen Realismus zusammensetzt. 

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden aus dem grenznahen Zuggers Hunderte Österreicher vertrieben, das Dorf wurde dem Erdboden gleichgemacht, die Kirche von Soldaten als Kino verwendet. Jetzt bemühen sich Tschechen und Österreicher um eine Revitalisierung des baufälligen Gotteshauses.

 

Kurz nach dem Sommerkonzert in der Stiftsbibliothek brach der Chor der Altenburger Sängerknaben zur Konzertreise nach Rom auf. Begleitet wurden die 37 Burschen von Abt Thomas Renner, Martin Wadsack, Ernst Kugler und dem Betreuerteam. Neben Auftritten, wie z. B. in der berühmten Kirche Santa Maria dell‘Anima, besichtigten die Burschen zahlreiche Sehenswürdigkeiten. 

 

„Ich bin gern unter die Leut’“: Es war einer der ersten heißen Sommertage in Rottenhof, einem kleinen Ort der Pfarre Gottsdorf in der Gemeinde Hofamt-Priel. Theresia Slawitscheck hört gerade das „Glaubensforum“ von Radio Maria. Es ist ihr bevorzugter Sender, sagt sie. Die tägliche Übertragung der Messfeier versäumt sie kaum. Darüber hinaus ist sie mit 93 Jahren noch aktiv in der Pfarre unterwegs. Etwa bei der Caritas-Haussammlung oder der diözesanen Fastenaktion. In den 90er-Jahren wurde sie vom damaligen Pfarrer angesprochen, bei der Haussammlung mitzuhelfen. Da habe sie gleich zugesagt, erinnert sie sich.

 

Man muss die Menschen abholen, wo sie stehen“, verweist Pastoralassistentin Elisabeth Fiedelsberger auf eine Weisheit, die besonders auch für ihre Pfarre Krems-Lerchenfeld zutrifft. Die Menschen wollen etwa bei Taufen oder bei Hochzeiten – die nicht selten gemischt-konfessionell sind – viel mehr mitgestalten als früher.  

 

Jeder Mensch hat seine Berufung. Liebe Jugendliche! Ich wuchs in Arbesbach im Bezirk Zwettl bei meinen Eltern, meinem Großvater und meinen beiden Geschwis­tern auf. Meine Eltern führen dort einen großen Einzelhandels-Familienbetrieb. Ich absolvierte in meinem Heimatort die Pflichtschuljahre und diente der Pfarrgemeinde viele Jahre als Ministrant und nach wie vor, wenn ich zuhause bin, als Organist.

 

In der Pfarre Hadersdorf am Kamp (ED Wien) haben sich engagierte Gläubige darüber Gedanken gemacht, wie man Kinder stärker in den Sonntagsgottesdienst einbeziehen kann. Es gab bereits einen Korb mit Bilderbüchern und die Kinder wurden eingeladen, zum „Vaterunser“ einen Kreis um den Altar zu bilden. Doch was kann man noch tun?

 

Kirche einmal anders erleben – dazu lud die „Lange Nacht der Kirchen“ auch in ihrer elften Auflage in der Diözese St. Pölten ein. Es gab in 73 Pfarren zahlreiche An­ge­bote für Jung und Alt, um die eigene Kirche besser kennenzulernen.

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