Interview mit Bischof Schwarz

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Jugend

 

Ihr werdet überrascht sein! Als ich das erste Mal in meiner Klasse fragte, ob jemand mit mir gemeinsam bei „72 Stunden ohne Kompromiss“ mitmachen wollte, fragten mich meine Schulkollegen „Was bringt ma des?“ oder so ähnlich.

 

Beim diesjährigen „Key2Life“-Festival kamen wieder hunderte Jugendliche aus ganz Österreich in den Schlosspark nach Marchegg. Mein Bruder und ich durften als Reporter von Kirche bunt live dabei sein!

 

Begeisterter Applaus, viel Anerkennung und Lob für eine herausragen­de Aufführung der Göttweiger Jugend­theaterproduktion „Cyrano de Bergerac“ erntete das gesamte Jugendtheaterteam bei den vier Auffüh­rungen des romantisch-komödiantischen Versdramas von Edmond Rostand. Der Erlös der Einnahmen kommt – wie schon bei  den Aufführungen im Jahr 2014 („Jedermann“) und 2016 („Nathan der Wei­se“) – der Sanierung des Stiftsdaches zugute, die in zwei Wochen abgeschlossen wird.

Foto: W. Zarl
 

Warum ich den Jakobsweg ging. Schon lange verspürte ich die Sehnsucht nach dem Camino und da es in meinem Leben einiges zu ordnen gab, kam es mir gelegen, als eine Freundin fragte, sich mit ihr auf den Weg zu machen. Letztes Jahr brachen wir auf und heuer gingen wir die letzten 550 Kilometer bis nach Santiago de Compostela.

Foto: zVg
 

Warum ich Jugendpfarrgemeinderat wurde. Für mich war es als Kind ganz klar: Nach der Erstkommunion werde ich Ministrant. Als Messdiener und Jungscharkind durfte ich, gemeinsam mit meinen Freunden, ers­te Aufgaben in unserer Pfarre übernehmen. Die Begeisterung am Ministrieren war immer sehr groß, aber ein Jahr nach der Firmung mit 14 Jahren war die Minis­tran­ten­zeit vorbei. Die Schule, Freunde und Sport waren in den folgenden Jahren in meinem Leben in den Vordergrund gerückt. Bis ich letztes Jahr einen überraschenden Anruf von unserem Pfarrer Sabinus Iweadighi bekommen habe.

 

Engagement in der Pfarre. Warum ich mich in meiner Pfarre engagiere? Diese Frage lässt viele Gedanken und Bilder in meinem Kopf entstehen. Mir ist die eigene Pfarre im Laufe der Zeit ganz einfach ein Stück weit Heimat geworden. Seit meiner Kindheit bin ich dort aktiv, anfänglich als Ministrantin und Jungscharkind. Schon zu dieser Zeit durfte ich erfahren, was es heißt, den Glauben in Gemeinschaft zu leben.

 

Warum ich Firmpate geworden bin. Ich könnte diese Frage ganz schnell damit beantworten, dass mich ein Firmkandidat gefragt hat und ich einfach, als wäre es das Normalste auf der Welt, ja gesagt habe. Das wäre aber viel zu simpel, denn es steckt für mich viel mehr dahinter, als nur diese Frage. Gefragt wurde ich – fast schon beiläufig, aber doch mit spürbarer Aufregung – beim gemeinsamen Fußballspielen im Garten des Firmlings. Zuerst war ich etwas verwundert, warum er gerade mich ausgewählt hat. Doch nach kurzem Überlegen, ob ich das überhaupt sein kann und will, habe ich mich dafür entschieden und die Frage sehr gern mit ja beantwortet.<--break->

Foto: zVg
 

Warum ich am Sonntag in die Kirche gehe: Warum ich am Sonntag in die Kirche gehe? ... weil für mich der Sonntag ein besonderer Tag ist, der sich vom Rest meiner hektischen Woche unterscheidet. Hier komme ich zur Ruhe. Ich genieße die Natur, lese oder verbringe Zeit mit lieben Menschen. Da gehört die Messe einfach dazu – sie macht den Sonntag erst zum Sonntag für mich!

Foto: zVg
 

Warum ich (gerne) beichte. Zum ersten Mal war ich mit sieben Jahren vor der Erstkommunion beichten. Das ist schon ein bisschen her, aber ich kann mich noch gut dran erinnern. Danach war – wie bei wahrscheinlich ziemlich vielen – bis zur Firmung keine Rede von der Beichte.

 

Warum ich  wallfahre. Die Sonne glüht mit weit über 30 Grad vom Himmel, der Asphalt unter den Füßen brennt, der Weg nach fast 80 Kilometern scheint nie enden zu wollen. Wozu tue ich mir das alles an?

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