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Glaube

Firmung

Das Wort Firmung heißt Stärkung (lat. confirmare = bestärken). Ein Nachfolger der Apostel ruft den Heiligen Geist auf bereits Getaufte herab, damit diese ihr Christsein ernst nehmen und kraftvoller leben können.
Firmtermine 2019

Firmung

 

Wie kann man ein beherztes, engagiertes Leben führen? Welche Stolpersteine gibt es auf dem Weg dahin und was bestärkt einen, mutig zu sein? Diesen Fragen geht die Salvatorianerin und Bestseller-Autorin Sr. Melanie Wolfers nach.

 

Der Trauer Worte geben. Es war ein Schock. Verzweiflung und Trauer machten sich breit. Ihre Tochter rührte sich im Mutterleib nicht mehr.

 

Bin ich nicht würdig? „Herr, ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“ – Von vielen gedankenlos gebetet, für manche anstößig: Warum soll ich mich als „unwürdig“ sehen, klein und wertlos …? Sind die Zeiten nicht vorbei, in denen die Religion dazu benutzt wurde, Menschen abhängig und unmündig zu halten? Kann Gott nur groß sein, wenn der Mensch klein ist? – Das Gebet „Herr, ich bin nicht würdig …“ meint etwas ganz anderes: Es bringt zum Ausdruck, dass alles, was ich bin und habe, ein Geschenk Gottes ist. Dass ich überhaupt auf der Welt bin, ist nicht mein Verdienst. Es ist Geschenk Gottes und meiner Eltern. Ich darf darauf vertrauen, dass Gott mich liebt – ohne Bedingung und Vor­leistung. 

 

Stephan Prisching erzählt, wie er die Krankheit seines Vaters erkannte und welche Herausforderungen Demenz für ihn als Angehörigen mit sich bringt.

 

Wort zum vierten Adventsonntag von Bischof Alois Schwarz: Wir sind fast angekommen. Unser Gott wird Mensch werden und uns zu neuen Menschen machen. Und wovon erzählt uns das Evangelium? Von Herrschern, von Macht, von Riesengroßem, vom Donnerrollen und von der Stärke Gottes? Nein. Es erzählt uns vom Kleinen, vom Ungeborenen, vom Allerschwächs­ten und Zerbrechlichsten auf unserer Welt. Es ist die Freude zweier Frauen über das Leben ihrer ungeborenen Kinder, die uns in der Frohbotschaft an diesem 4. Adventsonntag begegnen – und Weihnachten ganz nah bringen.

 

Menschen feiern Weihnachten auf unterschiedliche Arten. Kirche bunt hat gefragt, wie der Heilige Abend in einer großen Familie, beim Herrn Pfarrer und im Krankenhaus verläuft.

 

Weihnachten für alle? Weihnachten ist seit dem 4. Jahrhundert in der Westkirche als Geburtsfest Jesu bekannt; im Osten des Römischen Reiches hingegen gehört die Geburt Jesu zum Fest Erscheinung des Herrn (Epiphanie) am 6. Jänner. Beide Feste werden rasch populär, schärfen ihr Profil und werden bis heute gefeiert. Die Geburtsthematik verblieb beim Weihnachtsfest, während das Erscheinungsfest weitere Motive an sich gezogen hat: den Besuch der Sterndeuter aus dem Osten, die Taufe Jesu im Jordan und das Weinwunder bei der Hochzeit zu Kana: Sie offenbaren, dass Jesus von Anfang an „Sohn Gottes“ ist.

 

KA-Präsident Armin Haiderer beschreibt in seinem Buch „Weihnachten auf der Spur“ auch das adventliche Brauchtum in Niederösterreich. „Kirche bunt“ bringt einige kurze Auszüge daraus.

 

Friede, der alles Verstehen übersteigt: Immer dichter – und immer reicher – geht es auf Weihnachten zu.

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