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Mit 94 Jahren voll Tatendrang: Viehdorf. Als die „Kirche bunt“ Sr. Reinhilde Settele besuchte, hatte sie gerade eine wunderschöne Weihnachtskrippe „für den Kaiser Franz Josef fertiggestellt“. Für wen? „Na, für unseren Altpfarrer Franz Josef Kaiser“, der auch im „Betreuten Wohnen“ der Franziskanerinnen in Hainstetten bei Viehdorf lebt. Neben unzähligen Malerein, Scherenschnitte und Stickerein bastelte die 94-Jährige rund hundert Krippen. Sr. Reinhilde macht das viel Freude und es hält sie offensichtlich fit. „Unsere Sr. Reinhilde ist unermüdlich, man muss sie oft bremsen“, erzählt ihre Oberin Sr. Judith Dangl. Sie sei trotz ihres Alters immer noch voll Tatendrang. Mit ihr spazieren zu gehen sei mitunter eine Herausforderung gewesen, denn wenn sie etwas Interessantes in Schaufenstern sah, betrachtete sie es näher und basteltete es nach.

 

Fröhliches Schauspiel für guten Zweck: Stephanshart. Nicht nur in der Kirche ist Pfarrer Gerhard Gruber anzutreffen, auch auf der Bühne steht er und präsentiert sein schauspielerisches Talent. Eigentlich hatte er nie etwas mit dem Theater zu tun, doch als der Vorschlag kam, mittels einer Aufführung das benötigte Geld für den Stephansharter Kirchenvorplatz zu sammeln, entdeckte er seine Begeisterung für das Schauspiel. Die Darbietung fand großen Anklang, weswegen man begann, beinahe jedes Jahr ein Stück zu bringen. Die Erlöse werden immer für kirchliche Zwecke verwendet, wie etwa für die Instandhaltung der Orgel.

 

„Durch Berg zu Gott gefunden“:  „Super, wenn was passiert, kann mir unser Pfarrer gleich helfen!“ In der Pfarre Kirchberg an der Pielach gab es positive Reaktionen als bekannt wurde, dass der neue Pfarrer Martin Hochedlinger der Bergrettung beigetreten ist, die 42 Mitglieder hat. Seit 2018 absolviert er die umfangreiche Ausbildung, die auch einen Sanitätskurs inkludiert.

 

Richard Frasl, 29, aus Ardagger hat sich „drübergetraut“ – er gründete eine neue Katholische Jugend (KJ) in seiner Marktgemeinde, die aus den vier Pfarren Stephanshart, Kollmitzberg, Ardagger Markt und Ardagger Stift besteht. „Kirche bunt“ hat mit ihm gesprochen.

 

Maria Jeutendorf. „Das Endprodukt ist immer ein Geschenk Gottes“, sagt die Subpriorin (Stellvertreterin der Oberin) des Karmels von Maria Jeutendorf, Sr. Margarita Koutny, über ihre Ikonenbilder. Sie malt jeden Mittwoch mit fünf ihrer Mitschwestern. Vor 51 Jahren ist sie bei den Karmelitinnen in Graz eingetreten, wo einmal monatlich eine orthodoxe Liturgie gefeiert wurde. Aus dieser Zeit stammt ihre Faszination für Ikonen. Anfangs habe sie diese im Geist gemalt, dann wurde sie ermutigt, wirklich zu malen. Sr. Margarita machte Kurse und spürte auch die tiefgehende Spiritualität zu den Ikonen. Oft war aufgrund der vielen Arbeit zu wenig Zeit da für ihr Hobby, gerade als Priorin hatte sie kaum Zeit dafür. Aber sie sagte vor einigen Jahren: „Erst wenn demnächst drei Frauen in die Gemeinschaft eintreten, dann werden wir regelmäßig malen.“ So geschah es. Mittlerweile gibt es für den ganzen Jahreskreis Heiligenikonen.

 

Ybbs. Wenn der Ybbser Pfarrer Hans Wurzer Entspannung sucht, dann kann es schon einmal sein, dass er die Motorsäge anwirft und aus einem Baumstamm ein gelungenes Marterl fertigt. 

 

Die diesjährigen Olympics der katholischen Jugendgruppen der Diözese St. Pölten gehen an die KJ Ardagger, die den  Bewerb veranstaltete. Platz zwei holte sich die KJ Seitenstetten, Rang drei ging an die KJ Steinakirchen. Acht Teams waren heuer bei der ganztägigen Veranstaltung beim Areal der Pfarre Ardagger-Markt dabei, allesamt aus dem Mostviertel.

 

In Amstetten staunen viele über Pater Roman Stadelmann. Der 92-jährige Salesianerpater ist ein echter Nachfolger des legendären Jugendpatrons und Ordensgründers Don Bosco (1815-1888): Er kümmert sich um die Ministranteneinteilung, erklärt den jungen Messdienern ihre Aufgaben und spielt mit ihnen Tischtennis. Außerdem gilt er als schlauer Trainerfuchs, der unzählige Trainings und Fußballmatches gegen Pfarren der Region ausmacht. Die Ministranten schätzen „ihren“ Pater Stadelmann: Er versucht, den Minis seinen starken Glauben auf sympathische Art mitzugeben; aber natürlich mögen sie es auch, wenn er Süßigkeiten nach der heiligen Messe verteilt. Eines macht ihm aber doch zu schaffen: Er hört schon ziemlich schlecht. Am Wochenende sieht man den 92-Jährigen oft, wenn er zu Fuß zu den Familien der Ministranten geht – eigentlich eher läuft –, um diesen die Einteilung für die Gottesdienste zu bringen.

 

Eine starke, aber auch freundliche Burg ist jene von Rappottenstein im Waldviertel. Als „Kinderburg“ gewährt sie Familien, die von einem schweren Schicksalsschlag getroffen wurden, Schutz und Raum zum Krafttanken.

 

In der Kirche bunt-Reihe über die Katholischen Jugendgruppen aus der Diözese St. Pölten stellt sich dieses Mal die KJ Eggenburg vor.

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