Frauen

 

Beim kfb-Tag im Bildungshaus St. Hippolyt ging es um die „Farben meines Leben“. Bischof Alois Schwarz dankte den Frauen für ihr Engagement und bat sie, als „Brückenbauerinnen“ in der Diözese zu wirken.

 

Mit 94 Jahren voll Tatendrang: Viehdorf. Als die „Kirche bunt“ Sr. Reinhilde Settele besuchte, hatte sie gerade eine wunderschöne Weihnachtskrippe „für den Kaiser Franz Josef fertiggestellt“. Für wen? „Na, für unseren Altpfarrer Franz Josef Kaiser“, der auch im „Betreuten Wohnen“ der Franziskanerinnen in Hainstetten bei Viehdorf lebt. Neben unzähligen Malerein, Scherenschnitte und Stickerein bastelte die 94-Jährige rund hundert Krippen. Sr. Reinhilde macht das viel Freude und es hält sie offensichtlich fit. „Unsere Sr. Reinhilde ist unermüdlich, man muss sie oft bremsen“, erzählt ihre Oberin Sr. Judith Dangl. Sie sei trotz ihres Alters immer noch voll Tatendrang. Mit ihr spazieren zu gehen sei mitunter eine Herausforderung gewesen, denn wenn sie etwas Interessantes in Schaufenstern sah, betrachtete sie es näher und basteltete es nach.

 

Durch Bildung wirken: Seit drei Jahren leitet sie nun das Bildungswerk Langenlois mit viel Engagement und großem Erfolg. Die engagierte Pädagogin Charlotte Ennser begann in der Pension wieder neue Aufgaben in ihrer Pfarre zu übernehmen.

 
 

Maria Jeutendorf. „Das Endprodukt ist immer ein Geschenk Gottes“, sagt die Subpriorin (Stellvertreterin der Oberin) des Karmels von Maria Jeutendorf, Sr. Margarita Koutny, über ihre Ikonenbilder. Sie malt jeden Mittwoch mit fünf ihrer Mitschwestern. Vor 51 Jahren ist sie bei den Karmelitinnen in Graz eingetreten, wo einmal monatlich eine orthodoxe Liturgie gefeiert wurde. Aus dieser Zeit stammt ihre Faszination für Ikonen. Anfangs habe sie diese im Geist gemalt, dann wurde sie ermutigt, wirklich zu malen. Sr. Margarita machte Kurse und spürte auch die tiefgehende Spiritualität zu den Ikonen. Oft war aufgrund der vielen Arbeit zu wenig Zeit da für ihr Hobby, gerade als Priorin hatte sie kaum Zeit dafür. Aber sie sagte vor einigen Jahren: „Erst wenn demnächst drei Frauen in die Gemeinschaft eintreten, dann werden wir regelmäßig malen.“ So geschah es. Mittlerweile gibt es für den ganzen Jahreskreis Heiligenikonen.

 

Rut und Noomi sind als Vornamen wieder häufiger anzutreffen. Die beiden Frauen sind die Leitfiguren eines kleinen, aber feinen Buches im Alten Testament.

 

Bei der traditionsreichen Jugendvesper im Stift Seitenstetten gab die junge Gföhlerin Verena Maria Haselmann den Impuls. Eineinhalb Jahre arbeitete, betete und lebte sie im Pflegeheim „Beit Emmaus“ in Palästina als Volontärin mit. In Emmaus – dort, wo sich der Heiligen Schrift zufolge der auferstandene Christus den Jüngern zeigte. Es ist ein Pflegeheim für palästinensische Frauen christlichen und muslimischen Glaubens, die aufgrund ihres Alters oder einer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind. Das Haus befindet sich in Qubeibeh, einem kleinen arabischen Dorf, das zwölf Kilometer von Jerusalem entfernt liegt und wie die übrige Westbank zunehmend unter den Folgen des israelischen Mauerbaus leidet. 

 

„Ich bin gern unter die Leut’“: Es war einer der ersten heißen Sommertage in Rottenhof, einem kleinen Ort der Pfarre Gottsdorf in der Gemeinde Hofamt-Priel. Theresia Slawitscheck hört gerade das „Glaubensforum“ von Radio Maria. Es ist ihr bevorzugter Sender, sagt sie. Die tägliche Übertragung der Messfeier versäumt sie kaum. Darüber hinaus ist sie mit 93 Jahren noch aktiv in der Pfarre unterwegs. Etwa bei der Caritas-Haussammlung oder der diözesanen Fastenaktion. In den 90er-Jahren wurde sie vom damaligen Pfarrer angesprochen, bei der Haussammlung mitzuhelfen. Da habe sie gleich zugesagt, erinnert sie sich.

 

Eine Mutter, wie sie „im Buche steht“, muss nicht einem Ideal entsprechen. Auch die Mütter in der Bibel erleben Höhen und Tiefen in verschiedensten Lebenssituationen. Ihre Geschichten führen in eine andere Zeit – und inspirieren heute noch die Leser.

 

Fasziniert von Franziskus und seinem Sonnengesang. Für sie ist es Berufung, den Menschen „Liebe, Freude und Licht“ zu vermitteln. In ihrer Bildungsarbeit wie in ihren künstlerischen Werken versucht Maria Rieger dies umzusetzen. Als Kind von Südmährer-Flüchtlingen hatte sie einst schwierige Zeiten erlebt. „Genügsamkeit, Sparsamkeit, Durchhalten, aber auch Dankbarkeit und Zufriedenheit“ waren die Devise. Dies hat sie als Kind immer wieder schmerzlich erfahren.

 

Sr. Franziska Bruckner über die heilige Klara von Assisi. Die heilige Klara von Assisi wird zumeist in ihrer Rolle als Gefährtin des heiligen Franz von Assisi wahrgenommen. Dabei wird oft übersehen, wie sehr sie als Frau in der damaligen Welt ihren eigenen Weg suchte, sich mutig gegen familiäre und gesellschaftliche Zwänge stellte und ihre Christusbegeisterung in offenherziger Hinwendung zu Armen und Bedürftigen verwirklichte.

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