Interview mit Bischof Schwarz

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Brauchtum

 

„Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai“ ist einer der Sprüche, die sich auf die „Eisheiligen“ beziehen. Diese Bauernregeln warnen vor dem späten Frost und gehen auf jahrhundertelange Erfahrung und Wetterbeobachtung zurück.

Foto: Harald Oppitz/KNA
 

In der Pfarre Oed im Mostviertel bilden neun Familien seit über fünf Jahrzehnten eine Herbergsuch-Runde, die sich Jahr für Jahr an neun Abenden immer in einem anderen Haus zu adventlichem Gebet und Gesang trifft – zum Innehalten in der „stillen Zeit“ vor dem Fest der Geburt des Erlösers. Und das traditionell in aller Einfachheit.

 

Der Advent ist heuer besonders kurz. Dicht gedrängt sind schon in der ersten Woche die Gedenk- und Festtage: Barbara, Nikolaus, Mariä Empfängnis. Diese adventlichen Feiertage können auch als Meilensteine und Anhaltspunkte in der Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft Jesu verstanden werden.

 

Raunächte sind keine Nächte, in denen besonders rauhes Wetter herrscht, sondern jene „Rauch“-Nächte, in denen traditionellerweise Ställe und Haus ausgeräuchert werden. Das Ausräuchern ist ein alter Brauch, der der Reinigung diente und mit dem man Gottes Schutz und Segen erbat.

Foto: Andy Ilmberger - fotolia.com
 

Weihnachten ist nach Ostern „nur“ das zweitwichtigste christliche Fest, aber es ist stärker als alle anderen Feste mit Emotionen, Geschenken und auch einem reichhaltigen Brauchtum verbunden.

Foto:  KNA/Matthias Greve
 

Mit vollen Händen treten wir am Erntedankfest, das in diesen Wochen in den Pfarren gefeiert wird, vor Gott. Es ist ein Fest, das in besonderer Weise den Alltag der Menschen mit dem Glauben an Gott, den Geber aller guten Gaben, verbindet. Das „tägliche Brot“ ist jedoch für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit.

 

Am 15. August feiert die Kirche ein Fest, das sich von den übrigen Marienfesten im Kirchenjahr abhebt: Es ist der „große Frauentag“, das Fest ihrer Vollendung bei Gott
„mit Leib und Seele“, ein Tag mit vielfältigem Brauchtum, Wallfahrten und der heute wieder sehr beliebten „Kräuterweihe“.

 

St. Pölten, 30.03.2013 (kap) Sie steht heute im Mittelpunkt der Osternachtsfeier und symbolisiert den über Tod und Sterben siegenden, auferstandenen Jesus Christus: Die Osterkerze.

 
 

St. Pölten, 23.12.2012 (kap/dsp) Zu Weihnachten feiert die Kirche das Hochfest der Geburt Jesu Christi, von der die Bibel im "Weihnachtevangelium" im 2. Kapitel des Lukasevangeliums berichtet.

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