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Wort zum Sonntag von Bischof Dr. Alois Schwarz. Viele von uns wissen den Ausgang der Geschichte von der Ankündigung der Geburt Jesu, wie sie in den Evangelien erzählt wird. Von dem bekannten Münsteraner Philosophen Josef Pieper († 1997) stammt das Wort: „Dem Menschen ist es mehr vonnöten, erinnert als belehrt zu werden. Er kommt nicht allein dadurch zu Schaden, dass er das Hinzulernen versäumt, sondern auch dadurch, dass er etwas Unentbehrliches vergisst und verliert.“ Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn wir sind in der katholischen Kirche eine Gemeinschaft, die die Erinnerung wach und am Leben hält.

Foto: Diözesanmuseum St. Pölten
 

Wort zum Sonntag von Bischof Alois Schwarz. Mit dem heutigen Sonntag beginnt die Adventzeit. Und man erwartet, dass es jetzt mit der Vorbereitung auf Weihnachten beginnt. Und dann hört man in der Liturgie der Kirche, in den Sonntagslesungen der heiligen Messe, was der Prophet Jesaja über Juda und Jerusalem geschaut hat. Eine Vision, dass viele Völker zum Berg des Herrn nach Jerusalem ziehen. Und dass die Menschen ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern. Genau das wäre auch für so manche Staaten notwendig und eine friedvolle Botschaft: „Sie erheben nicht das Schwert, Nation gegen Nation, und sie erlernen nicht mehr den Krieg.“ Also gut miteinander umgehen. Das gilt wohl auch für die kleinen zwischenmenschlichen Kriege und Auseinandersetzungen.

Foto:  eyetronic - stock.adobe.com
 

Beim Diözesanausschuss der Katholischen Aktion (KA) präsentierte Präsident Armin Haiderer den neuen Geistlichen Assistenten der Laienorganisation: Es ist Msgr. Johann Zarl, der auf Alois Brunner folgt. Haiderer: „Hier kehrt jemand in die KA zurück, der sich in der Diözese unglaubliche Meriten erworben hat, aber vor allem durch seine gütige und bodenständige Art als Seelsorger im besten Sinn geschätzt wird. Seine Meinung hat in der Diözese ein großes Gewicht – wir sind glücklich, dass er das Präsidium bereichern wird.“

Foto: KA-Generalsekretär Axel Isenbart, Josef Eppensteiner (Diözesansportgemeinschaft), Conny Geiger (Jugend), KA-Präsident Armin Haiderer, neuer KA-Geistlicher Msgr. Johann Zarl, Anna Rosenberger (Kath. Frauenbewegung), Bischof Alois Schwarz, Niki Hofer (Kath. Jungschar), Leopold Wimmer (Kath. Männerbewegung), Angelika Beroun-Linhart (Kath. Akademikerverband), Sepp Riegler (Kath. Arbeitnehmerverband) (v. l.).
 

Diözesanbischof Alois Schwarz hob bei der zweitägigen Zusammenkunft der Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen deren Bedeutung für die Pfarren hervor. Sie würden für eine gute Atmosphäre sorgen und man erkenne schnell, ob in Pfarrhöfen Pfarrhaushälterinnen tätig sind oder nicht. Bischof Alois empfahl und ermutigte daher zu deren Anstellung.

 

Als „Wissensvermittler und Herzensbildner“ bezeichnete Bischof Alois Schwarz die Religionslehrerinnen und Religionslehrer, die ein Dienstjubiläum feierten oder in den Ruhestand verabschiedet wurden, im Rahmen einer Feier im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes. „Ich bin sehr dankbar für ihren Dienst als Religionslehrerin und Religionslehrer. Denn was Sie in der Schule gesät haben, darf ich jetzt ernten“, so Bischof Schwarz zu den anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen.

Foto: Diözese St. Pölten
 

Der Tod beendet das Sterben, aber nicht das Leben. Es ist gut, dass wir uns erinnern, dass es ein Gott ist, der sich an die Welt verschenkt, der sich uns in der Schöpfung geschenkt hat. Keiner und keine von uns, auch kein Heiliger, hat sich selbst ins Leben gerufen. Wir wurden ins Leben hineingeschenkt von einem Schöpfer, der unseren Eltern zugetraut hat, dass ihre Liebe ein Gesicht bekommt. Gott hat Menschen zugetraut, dass sie sein Abbild sein können. Dieser Gott wartet für immer auf uns.

 

Am 1. September wurde Josef Kowar feierlich in sein neues Amt als Dompfarrer von St. Pölten eingeführt. Im voll besetzten Dom und in Anwesenheit von namhaften Vertretern der Stadt St. Pölten sowie des Landes Niederösterreich begrüßte Bischof Schwarz den neuen Dompfarrer mit dem Wunsch, dass dieser liebevoll von seiner Pfarrgemeinde aufgenommen werden möge.

Foto (Matthias Weichhart): Gruppenfoto nach der feierlichen Amtseinführung
 

Vor einem Jahr, am 1. Juli 2018, wurde im St. Pöltner Dom die Amts­ein­führung von Bischof Alois Schwarz gefeiert. Im Gespräch mit „Kirche bunt“ blickt er auf das vergangene Jahr zurück und hält Ausschau, wie es in der Diözese weitergehen soll.

 

Diözesanarchiv, Landes- und Stadtarchiv St. Pölten präsentierten ihre Arbeit am „Tag der offenen Tür“ und luden Interessierte ein, ihre alten Familiendokumente, Briefe oder Bilder historisch bestimmen zu lassen.

 

Liebe Brüder und Schwestern in Christus! Ganz bewusst habe ich mich für einen Osterbrief in der Heiligen Woche entschieden. Es ist unser erstes gemeinsames Osterfest hier in der Diözese St. Pölten, und wir haben intensive Wochen und Monate des Kennenlernens, des wachsenden Miteinander, des gegenseitigen Vertrauens, des Hörens und Sehens und Wirkens hinter uns. Die Osterkerze begleitet uns bei unserem täglichen Tun und Denken, und das Osterlicht um und in uns brachte und bringt uns durch die Tage, durch unsere Arbeit und unser Leben.

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