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Berufung

 

Stille –  Ort der Berufung. Instagram, Facebook, WhatsApp und viele andere Dinge halten mich auf dem Laufenden. Immer wieder sehe ich mir neue Nachrichten und Bilder an oder lade selber solche hoch. In meinem Alltag bin ich manches Mal so voller Eindrücke, dass ich kaum zur Ruhe komme.

 

Bewusst Gott zuhören: Meine Berufung bietet nicht wirklich eine spektakuläre Geschichte. Es gab nie ein Schlüssel­ereignis, auf das ich zurückgreifen konnte, was mir manchmal auch ein Problem bereitete. Vor allem, wenn ich gefragt wurde, warum möchtest du Priester werden, war eine schnelle Antwort nie leicht.

 

Jeder Mensch hat seine Berufung. Liebe Jugendliche! Ich wuchs in Arbesbach im Bezirk Zwettl bei meinen Eltern, meinem Großvater und meinen beiden Geschwis­tern auf. Meine Eltern führen dort einen großen Einzelhandels-Familienbetrieb. Ich absolvierte in meinem Heimatort die Pflichtschuljahre und diente der Pfarrgemeinde viele Jahre als Ministrant und nach wie vor, wenn ich zuhause bin, als Organist.

 

Am Sonntag nach Ostern, der „Weißer Sonntag“ oder auch „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“ heißt, wurde ich durch Handauflegung und Gebet von unserem Bischof Dr. Alois Schwarz im Dom zu St. Pölten zum Diakon geweiht. Nächstes Jahr werde ich – nach Gottes Ratschluss – die Priesterweihe empfangen. Darauf habe ich mich fünf Jahre lang im Priesterseminar und durch das Theologiestudium in Heiligenkreuz vorbereitet.

 

Jesus brauchen wir überall: Wie bin ich dazu gekommen, mich auf den Weg zu machen, um Diakon und Priester zu werden?

 

Seit Herbst 2012 sind die Priesterseminaristen der Diözese St. Pölten im Erzbischöflichen Priesterseminar in Gemeinschaft mit den Wiener und burgenländischen Seminaristen untergebracht. Ihr Zentrum ist weiterhin die Diözese St. Pölten, wo sie sich auf unterschiedliche Weise einbringen.

 

Es ist gute Tradition geworden, dass sich zu Mariä Lichtmess die Ordensleute der Diözese treffen. Sie wurden ermutigt, ihre Berufung entschieden zu leben.

 

Anna (9) trifft Mitarbeiter der Kirche und fragt sie, welche Aufgaben ihr Beruf mit sich bringt. Dieses Mal besucht sie Gerda Mangl, Pas­toralassistentin der Pfarren St. Pölten-Maria Lourdes und Viehofen.

 

Liebe Jugendliche! Die Hälfte der Zeit in Rom ist schon vorbei und es haben sich sehr viele positive Momente ergeben. Letzte Woche war ich gemeinsam mit einer Gruppe junger Menschen der „Jungen Kirche Wien“ bei der Österreichischen Botschafterin Franziska Honoswitz-Friess­nigg. Die Botschafterin war zu diesem Zeitpunkt selber erst eine Woche in Rom und wir waren somit ihre ersten Gäste. Für mich war es ein besonders bereichernder Abend, da ich mit der Botschafterin sehr lange über Frauen in Führungspositionen (Kirche und Gesellschaft) gesprochen habe. Ihre Worte waren sehr bestärkend. 

 

Gespannte Erwartung: Liebe Jugendliche! Ich sitze gerade in Rom und treffe die letzten Vorbereitungen für die Jugendsyno­de. Ich bin gemeinsam mit Matthias Zauner (Referent bei der Katholischen Jugend Österreich) einen Monat in Rom und werde hier den Jugend­bischof Stephan Tur­novszky begleiten, außerdem werden wir uns mit unterschiedlichen VertreterInnen treffen und natürlich wollen wir euch in Österreich auf dem Laufenden halten, was gerade alles bei uns passiert!

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