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Berufung

 

In der kleinen Ybbstaler Pfarre Konradsheim hörten besonders viele den Ruf Gottes: Rund 20 Frauen traten in eine Ordensgemeinschaft ein und sieben Männer wurden zu Priestern geweiht. „Kirche bunt“ besuchte die Familie Ritt, aus der gleich fünf Geschwister ihr Leben der Kirche widmeten.

 

„Nichts ist unmöglich“: Mein Name ist Richard Frasl. Ich bin Jungpfarrgemeinderat und leite in Ardagger eine Jungschargruppe sowie die Katholische Jugend Ardagger. In den folgenden Zeilen schildere ich euch, wie wir aus „Nichts“ etwas gemacht haben.

 

Stille –  Ort der Berufung. Instagram, Facebook, WhatsApp und viele andere Dinge halten mich auf dem Laufenden. Immer wieder sehe ich mir neue Nachrichten und Bilder an oder lade selber solche hoch. In meinem Alltag bin ich manches Mal so voller Eindrücke, dass ich kaum zur Ruhe komme.

 

Bewusst Gott zuhören: Meine Berufung bietet nicht wirklich eine spektakuläre Geschichte. Es gab nie ein Schlüssel­ereignis, auf das ich zurückgreifen konnte, was mir manchmal auch ein Problem bereitete. Vor allem, wenn ich gefragt wurde, warum möchtest du Priester werden, war eine schnelle Antwort nie leicht.

 

Jeder Mensch hat seine Berufung. Liebe Jugendliche! Ich wuchs in Arbesbach im Bezirk Zwettl bei meinen Eltern, meinem Großvater und meinen beiden Geschwis­tern auf. Meine Eltern führen dort einen großen Einzelhandels-Familienbetrieb. Ich absolvierte in meinem Heimatort die Pflichtschuljahre und diente der Pfarrgemeinde viele Jahre als Ministrant und nach wie vor, wenn ich zuhause bin, als Organist.

 

Am Sonntag nach Ostern, der „Weißer Sonntag“ oder auch „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“ heißt, wurde ich durch Handauflegung und Gebet von unserem Bischof Dr. Alois Schwarz im Dom zu St. Pölten zum Diakon geweiht. Nächstes Jahr werde ich – nach Gottes Ratschluss – die Priesterweihe empfangen. Darauf habe ich mich fünf Jahre lang im Priesterseminar und durch das Theologiestudium in Heiligenkreuz vorbereitet.

 

Jesus brauchen wir überall: Wie bin ich dazu gekommen, mich auf den Weg zu machen, um Diakon und Priester zu werden?

 

Seit Herbst 2012 sind die Priesterseminaristen der Diözese St. Pölten im Erzbischöflichen Priesterseminar in Gemeinschaft mit den Wiener und burgenländischen Seminaristen untergebracht. Ihr Zentrum ist weiterhin die Diözese St. Pölten, wo sie sich auf unterschiedliche Weise einbringen.

 

Es ist gute Tradition geworden, dass sich zu Mariä Lichtmess die Ordensleute der Diözese treffen. Sie wurden ermutigt, ihre Berufung entschieden zu leben.

 

Anna (9) trifft Mitarbeiter der Kirche und fragt sie, welche Aufgaben ihr Beruf mit sich bringt. Dieses Mal besucht sie Gerda Mangl, Pas­toralassistentin der Pfarren St. Pölten-Maria Lourdes und Viehofen.

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