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Advent

 

Wachet und betet! Der erste Adventsonntag führt uns in die Angst, die Ratlosigkeit und in die Einsamkeit. Während draußen schon die Weihnachtslichter leuchten, beginnen wir hier in der Kirche mit allem anderen als Weihnachtsstimmung. Das Evangelium führt uns zunächst nicht nach Betlehem oder in die uns vertraute Freude über Weihnachten. Es braucht zunächst eine Zeit des Bewusstwerdens: Ohne Advent kein Weihnachten. Die Liturgie der Kirche mutet uns Texte zu, die vom Kommen des Menschensohnes bei der Vollendung der Welt sprechen. Die Lesung gibt uns Hoffnung: „Seht, es werden Tage kommen, da erfülle ich das Heilswort.“

 

Wachet und betet. Der erste Adventsonntag führt uns in die Angst, die Ratlosigkeit und in die Einsamkeit.

 

An den vier Adventsonntagen 2018 begleitet Sie in „Kirche bunt“ der neue St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz mit dem wöchentlichen „Wort zum Sonntag“ durch die Vorweihnachtszeit. Er wird Sie, liebe Leserinnen und Leser der Kirchenzeitung, in den Homilien der Sonntage des Advents hinführen auf das Fest der Geburt des Herrn.

 

Am Hochfest Mariä Empfängnis wird im Dom zu St. Pölten J. S. Bachs „Magnificat“ aufgeführt. Die Aufführung ist Österreichs Beitrag zum „Christmas Day“ der europäischen Rundfunkstationen, der europaweit am Heiligen Abend übertragen wird.

 

Wort zum Sonntag von Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn: Im Jahr 2017 fallen der 4. Adventsonntag und der Heilige Abend am 24. Dezember zusammen. Der 4. Adventsonntag ist in diesem Jahr ganz nahe an Weihnachten herangerückt, sodass man diesen Adventsonntag gar nicht mehr richtig wahr nimmt. Aber ohne diesen Sonntag kann man Weihnachten gar nicht verstehen. Denn wir richten heute unseren Blick auf die Verkündigung des Herrn – auf die wichtigste „Ikone der Erlösung“. Wir schauen auf die junge Frau aus Nazaret, die Gott erwählt hat, die Mutter Jesu zu werden, um die Menschwerdung Gottes zu ermöglichen. Wir fragen uns: Wie kann das eine so einfache junge Frau annehmen? Wie kann sie Menschwerdung Gottes verstehen?

 

Wort zum Sonntag von Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn. Im Evangelium des dritten Adventsonntags steht wieder Johannes der Täufer im Zent­rum. Er ist eine unübersehbare Adventgestalt. Für mich ist er Wächter und Freund.

Foto: Leopold Schlager
 

Rund um die großen Feste im Jahreskreis ist die Liturgie der Kirche besonders ausdrucksstark, wie im Ruf nach dem Erlöser in den vom Alten Testament inspirierten „O-Antiphonen“ an den letzten Tagen im Advent.

Foto: Von Grubernst -Eigenes Werk/wikimedia.org
 

Brief an die Jugend von Frater Alois Köberl. Liebe Jugendliche! Bist du ein geduldiger Mensch? Oder kann es dir manchmal nicht schnell genug gehen und bist genervt und unzufrieden, wenn etwas nicht so läuft wie du willst oder du auf etwas warten musst? Ich gehöre eher zur zweiten Gruppe.

Foto: zVg
 

Wort zum Sonntag von KR Mag. P. Norbert Buhl OCist. Eine beliebte Form der schriftlichen Kommunikation ist heute „WhatsApp“ (eine Nachrichten-App für Smartphones): in kurzen Sätzen und in Bildern wird das Wesentliche mitgeteilt. Öfters braucht der Leser zwar eine gewisse „Hintergrundinformation“ oder er muss das Geschriebene in einem größeren Zusammenhang sehen, um die Botschaft verstehen zu können. Die heutige Evangelienstelle ist der Beginn des Markusevangeliums, welches uns das ganze Kirchenjahr begleiten wird. Es ist das kürzeste der vier Evangelien. So kann man viele Texte in einer Kurzdarstellung des Lebens und Wirkens Jesu sehen so, als ob wir eine „WhatsApp“-Meldung bekommen würden.

Foto: eclipse, images/iStock
 

In der Pfarre Oed im Mostviertel bilden neun Familien seit über fünf Jahrzehnten eine Herbergsuch-Runde, die sich Jahr für Jahr an neun Abenden immer in einem anderen Haus zu adventlichem Gebet und Gesang trifft – zum Innehalten in der „stillen Zeit“ vor dem Fest der Geburt des Erlösers. Und das traditionell in aller Einfachheit.

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