Wort Gottes für Kinder

In der Pfarre Hadersdorf am Kamp (ED Wien) haben sich engagierte Gläubige darüber Gedanken gemacht, wie man Kinder stärker in den Sonntagsgottesdienst einbeziehen kann. Es gab bereits einen Korb mit Bilderbüchern und die Kinder wurden eingeladen, zum „Vaterunser“ einen Kreis um den Altar zu bilden. Doch was kann man noch tun?

Die Theologen Franz Tragner und Johannes Bauer sowie Religionslehrer Peter Holik riefen daraufhin die Kinderwortgottesdienste ins Leben, die nun fünf bis sechs Mal im Jahr gefeiert werden. Am Beginn der Messe lädt der Zelebrant die Kinder ein, alleine oder mit einer Begleitperson zu der Kinderwortgottesfeier in die Kreuzkapelle zu kommen. <--break->

Ein gemeinsames Werkstück

Oft kommt ein „Kamishibai“ zum Einsatz, ein Holzkasten, der wie ein Theater aussieht und eine Bildergeschichte zeigt. Im Anschluss an die Bilder werden die Inhalte der Geschichte vertieft, und die Kinder dürfen ein gemeinsames Werkstück erarbeiten.

Zur Gabenbereitung kehren die Kinder zur Gemeinde zurück, sie berichten und zeigen, was sie gemacht haben. Oft bleiben Bilder und Basteleien noch wochenlang in der Kirche stehen und werden bewundert, wie etwa der große Regenbogen (Arche Noah) oder das Kreuz zu Ostern. Beim Kinderwortgottesdienst gibt es feste Rituale wie Namensschilder und das Anzünden einer Kerze.