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Stimmungsvolle „Lange Nacht“

Kirche einmal anders erleben – dazu lud die „Lange Nacht der Kirchen“ auch in ihrer elften Auflage in der Diözese St. Pölten ein. Es gab in 73 Pfarren zahlreiche An­ge­bote für Jung und Alt, um die eigene Kirche besser kennenzulernen.

Es freut uns, dass heuer um ein Drittel mehr Pfarren bei der ,Langen Nacht der Kirchen‘ mitgemacht haben“, zeigt sich Diözesankoordinator Michael Scholz zufrieden. Es gebe offensichtlich „Interesse, Teil des großen Ganzen zu sein“. Besuchermäßig waren österreichweit über 360.000 Teilnehmer Teil von diesem großen Ganzen.

Scholz verweist auf das vielfältige Programm, das die 73 teilnehmenden Pfarren und kirchlichen Einrichtungen geboten haben. Es sei für alle etwas dabei gewesen und das bei idealem Wetter. In der Diözese seien heuer die musikalischen Veranstaltungen im Zentrum gestanden, so Scholz: von Orgelimprovisationen über hochkarätige Konzerte bis hin zur „Silent Gehsteigdisco“ bei der St. Pöltner Franziskanerkirche. Die ökumenische Veranstaltung wurde in der Diözese mit einem Gottesdienst in der Institutskirche der St. Pöltner Mary-Ward-Schulen gestartet, der den weltweiten Klimawandel thematisierte.

Auch Freunde des kirchlichen Sports kamen auf ihre Rechnung: In der Pfarre Hürm konnten sich Schwindelfreie unter dem Motto „Ich hänge an meiner Kirche“ von der Kirche abseilen, bei den Pastoralen Dienste präsentierte sich die Diözesansportgemeinschaft.
Gegenüber „Kirche bunt“ berichteten viele, dass sie im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“ stimmungsvolle Gottesdienste, wie etwa Andachten oder Taizé-Gebete erlebt haben. Vielerorts gab es speziell für Kinder Angebote, etwa Segnungen oder Rätselrallyes.

Diözesanbischof Alois Schwarz beteiligte sich ebenfalls an der „Langen Nacht“.  Seine ers­te „Lange Nacht“ als Diözesanbischof von St. Pölten nutzte Bischof Alois Schwarz für ein umfangreiches Programm mit einigen Highlights. So öffnete er z. B. seine Privatkapelle. Zu Beginn des Abends führte der Bischof in der Pfarre St. Josef in St. Pölten als Geschichtenerzähler durch das musikalische Märchen „Arche Noah“.

Zentral war in vielen Pfarren die Begegnung und das Gespräch, vielfach gab es dazu eine Agape mit regionalen Schmankerln. Als besonders beliebt gelten auch die Kirchenführungen und Turmbesteigungen, viele lernten dabei „ihr“ Gotteshaus oder jenes der Nachbarschaft erst wirklich kennen und schätzen.    W. Zarl