Stift Herzogenburg: Tausende bei fröhlichen NÖ-Kindersommerspielen

Foto (Hans Kopitz): Stift Herzogenburg: Tausende bei fröhlichen NÖ-Kindersommerspielen

Mit einer großen Abschluss-Show gingen vergangenen Sonntag die 48. NÖ-Kindersommerspiele (Nökiss) zu Ende. Das bedeutete: Sechs Tage Kinderlachen, zahlreiche Puppenspiele, Theaterstücke, Konzerte, Werkstätten, Wettbewerbe, Zirkus-Vorstellungen und zwei große Lagerfeuer-Gottesdiens­te prägten das Programm.

Wer selbst als Kind zu Gast bei den Nökiss war oder bereits in den 1970er-, 80er- und 90er-Jahren mitgearbeitet hat, dessen Kinder und Enkelkinder bringen sich mit großer Wahrscheinlichkeit jedes Jahr wieder bei Österreichs größtem Kinder-Kulturfestival ein. Rund 1000 Mitarbeiter sorgten für den reibungslosen Ablauf. Die beiden Höhepunkte waren heuer „Herzogenburg sucht den Superstar“, bei dem sich Kinder bemühten, mit Tanzen, Musizieren, Turnen, Singen oder einfach nur mit Witzeerzählen das Publikum zu begeistern. Weiter hoben die Veranstalter den „Abend mit Max“ hervor, bei dem im Rahmen einer Lagerfeuermesse Altpropst Maximilian Fürnsinn für seine jahrzehntelange Arbeit gedankt wurde. Altlandeshauptmann Erwin Pröll hielt dabei die Laudatio.

An diesem Abend überreichte auch der neue Propst Petrus Stockinger an seinen Vorgänger die Weiße Feder von Herzogenburg, die er zwar „erfunden“, aber nie selbst angenommen hat. Die Weiße Feder von Herzogenburg wird von der Dir. Alfred Gerstbauer Stiftung für besondere Leistungen zum Wohle von Kindern vergeben.

Seit drei Jahren besuchen Jugendliche aus Albanien die Sommerspiele. Sie bringen ihre Freizeit im Gemeindezentren des Vereins „Today for the future“ ein und unterstützen in Albanien Kinder und Familien in ihrer Lebenssituation. Dieses Projekt wird seit vielen Jahren von der Caritas St. Pölten unterstützt. Ein Ergebnis dieser Besuche ist, dass in Puke in diesem Sommer auch ein Kinderfest organisiert wurde und die Jugendlichen das, was sie in der „NÖKISS-Familie“ im Kreis von hunderten Helfern erfahren haben, weitergeben. „Sie schenken Kindern in einer der ärmsten Regionen Albaniens ein Wochenende voll Freude und Spaß“, so Caritasdirektor Hannes Ziselsberger.

Foto: Hans Kopitz