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Pfarrfeste umweltfreundlich feiern

Zahlreiche Pfarren laden während der Sommerzeit zu Festen, die gerne besucht werden. „Kirche bunt“ wurden viele Fotos zugeschickt. Davon bringen wir einige, stellvertretend für viele. Weiters zeigen wir, wie Feste schöpfungsfreundlich gefeiert werden können.

Das Feiern von Festen gehört für die allermeisten Pfarren im Jahreskreis dazu. Pfarrfeste werden oft nach stimmungsvollen Gottesdiensten veranstaltet, die meist gut besucht sind. Dazu gibt es bunte Rahmenprogramme mit Tombola, Kinderspielen oder Flohmarkt. Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter helfen mit, damit der Frühschoppen oder Pfarrheurige zum gelungenen Fest wird. Vielerorts gibt es seit einigen Jahren neben Begegnungen, christlicher Lebensfreude und den Köstlichkeiten ein weiteres Charakteris­tikum mit Mehrwert: Pfarrfeste werden „schöpfungsfreundlich“ gefeiert. Die diözesane Katholische Aktion erarbeitete dafür Tipps. 

Wichtig seien laut Katholischer Aktion ein glaubwürdiges Bemühen der Kirche um eine lebenswerte Zukunft, Dankbarkeit für Gottes Schöpfung, Schonung der Umwelt, Vorbildfunktion und praktikable Anregungen für alle. 

Konkrete Tipps für Feste

Besteck: Geschirr aus Porzellan, Besteck aus Metall, Gläser oder Mehrwegbecher verwenden; um sich den Abwasch vor Ort zu ersparen, gibt es die Möglichkeit, Geschirr gegen Gebühr ausleihen und ungereinigt wieder zurückzugeben; Nutzung von Geschirrmobil oder Gläserspülern.

Lebensmittel: Lebensmittel von Landwirten der Region bzw. biologisch hergestellte Produkte kaufen; Produkte aus fairem Handel (Zucker, Kaffee, Tee …) verwenden;  Grillhendl aus Freilandhaltung; Groß­packungen für Zucker, Senf, Ketchup; das bisherige Speisenangebot um Alternativen wie Eierspeis, Maiskolben, Fisch, Biowürstel sowie mit attraktiven vegetarischen Speisen erweitern; Wert legen auf saisonale Früchte – z. B. Erdbeeren im Juni sowie Äpfel und Trauben im Herbst.

Getränke: Regionale Säfte und Weine von Bauern, Bier aus Hausbrauereien oder fair gehandelten Kaffee, Tee und Orangensaft wählen; Getränke in Mehrweg-Pfandflaschen kaufen; zum Kaffee Milch in Kännchen; Verzicht auf Dosengetränke.

Abfall: Beim Einkauf und vor Ort darauf achten, dass Abfall vermieden wird; Trennen der übrig gebliebenen Abfälle; an einer zentralen Stelle Abfallsammelbehälter mit den entsprechenden Beschriftungen aufstellen.

Weitere Möglichkeiten: Infostände zu Fair Trade bzw. regionalen Produkten; umweltfreundlich anreisen: in Fahrgemeinschaften oder per Rad; Geschenkkörbe und Produkte mit Umweltzeichen; Gutscheine für regionale Produkte verlosen; Tischschmuck aus natürlichen, regionalen und saisonalen Materialien.

Öffentlichkeitsarbeit: Die Richtlinien allen Mitarbeitern mitgeben; begleitende Öffentlichkeitsarbeit durch Hinweise auf Plakaten, Einladungen, im Pfarrblatt und bei Ankündigungen ist wichtig, um Werbung für die gute Sache zu machen und nachhaltig zu wirken.

Diözesaner Umweltpreis

Die KA vergibt wieder den diözesanen Umweltpreis für umweltfreundliche Pfarr­feste, Projekte oder Umbauten. Einsendungen bis 30. 9. per E-Mail: oder per Post an: Kath. Aktion, Klosterg. 15, 3100 St. Pölten.