Neuer Dompfarrer herzlich begrüßt

Foto (Matthias Weichhart): Gruppenfoto nach der feierlichen Amtseinführung

Am 1. September wurde Josef Kowar feierlich in sein neues Amt als Dompfarrer von St. Pölten eingeführt. Im voll besetzten Dom und in Anwesenheit von namhaften Vertretern der Stadt St. Pölten sowie des Landes Niederösterreich begrüßte Bischof Schwarz den neuen Dompfarrer mit dem Wunsch, dass dieser liebevoll von seiner Pfarrgemeinde aufgenommen werden möge.

Der Bischof zog in seiner Predigt eine Parallele zwischen dem Sonntags-Evangelium, das von Jesu Einladung zu einem Gastmahl erzählt, und der Dompfarre St. Pölten. So wie Jesus werde auch der neue Dompfarrer anfangs genau beobachtet werden, aber auch er selbst werde die „formelle und die informelle Hierarchie der Pfarre“ bald kennen lernen. Seine Aufgabe bestünde auch darin, an die „Ränder“ der Gemeinde zu gehen: „Wo will jemand angesprochen werden in der Stadt, der in der Dompfarre eine spirituelle und kirchliche Heimat finden möchte?“ Die Pfarre sei sehr lebendig, ein Ort schöner Liturgie und erstklassiger Musik. Besonders die Kinder würden das Leben der Pfarre bereichern, so Bischof Schwarz.

Dompfarrer Kowar bat um die Mitarbeit und Mithilfe der Gemeinde, um gemeinsam „den blühenden Garten“ der Kirche zu pflegen. Er ersuchte zudem, das Gemeinsame in Pfarre und Diözese zu fördern. Pfarrer Josef Kowar wurde 1965 in Gmünd geboren und wuchs in Harbach auf. Nach der Schule machte er eine Lehre als Kellner und Koch. 1994 trat er ins Priesterseminar ein und studierte Philosophie, Theologie und Religionspädagogik an der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten. 2002 wurde er zum Priester geweiht, es folgten Kaplansjahre in Waidhofen/Thaya, Tulln-St. Stephan und Langenrohr. Er war Pfarrer in Neulengbach und St. Christophen, Schrems und Langegg-Amaliendorf, ehe er 2015 nach Wieselburg wechselte. Kowar folgt Norbert Burmettler, der in Pension ging.

Foto (Matthias Weichhart): Gruppenfoto nach der feierlichen Amtseinführung