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Mein Hobby: Pater Rudi Osanger – der „Liedermacher Gottes“

Scheibbs. „Ein Haus ohne Musik ist wie ein Körper ohne Seele.“ Das sagte einst der heilige Don Bosco, der charismatische Gründer des Salesianerordens, Patron der Jugend und Musikliebhaber. Auch in der Diözese
St. Pölten sind der Orden und dessen Erbe stark verankert, etwa in Amstetten oder Waidhofen/Ybbs. Aus Scheibbs kommt einer der bekanntesten Salesianer: Pater Rudolf Osanger (69). Viele kennen ihn als fröhlichen Liedermacher und Vertreter des neuen geistlichen Liedes. Aus seiner Feder stammen das Jubiläumslied „Evviva Don Bosco“ oder „Freude kann Kreise ziehen“.  Er selber spielte früh Geige und liebt seine Gitarre.


Am 26. Oktober wird die dritte CD präsentiert, die Rudi Osanger maßgeblich mitinitiierte, mit dem Titel „Freude verbindet“. Darin sind 14 christliche Poplieder zu hören (hier zu bestellen: www.donbosco.at). P. Rudi – wie ihn viele nennen – will mit seinem Team der salesianischen Jugendbewegung und Ordensangehörigen Fröhlichkeit und Optimismus ausstrahlen. „Meine Musik ist Ausdruck meines Glaubens“, dieses Talent nehme er als Gabe gerne an. „Musik kann ein Weg zu Gott sein“, so Osanger. Ganz wesentlich in der Jugendpastoral ist, ob ein Gottesdienst lebendig und musikalisch gut begleitet ist oder nicht.

Der studierte Theologe und Sozialpädagoge hat schon viele „Spuren“ hinterlassen: In Schulen werden seine Lieder, die er komponierte, oft aufgeführt, weiters werden seine CDs bei Busfahrten zu christlichen Jugendtreffen gern gespielt. Im Mostviertel ist er Jugendlichen durch „Confronto“-Nachmittage bekannt, bei denen stundenlang gesungen wird. Gute Worte des Zuspruchs und Fröhlichkeit – das sind für ihn zentrale Anliegen.

Das Erbe des heiligen Don Bosco tragen die Salesianer und die Don Bosco Schwestern weltweit in 132 Ländern weiter. Ihr Motto ist dabei: Damit das Leben junger Menschen gelingt! Für seine Initiativen in der sozialen Jugendarbeit wurde Rudi Osanger mit der Ehrenurkunde des Landes Kärnten ausgezeichnet. Der frühere Provinzial der Österreich-Provinz wirkt jetzt in Wien in der Hagenmüllergasse. „Am liebsten war ich immer Jugendseelsorger“ – das ist sein Charisma.