Kirche bunt ABO

Banner Kirche Bunt

 
 

Kilber Passionsspiele als Verkündigung: Jesu Wirken, Leiden und Auferstehung

Kilber Passionsspiele jähren sich zum achten Mal:

Kilb macht sich nach umfangreichen Vorbereitungen bereit, um mit 80 Mitwirkenden die Passionsspiele zu zeigen. In der Zeit von 30. März bis 13. April werden in der größten Landpfarrkirche der Diözese zum achten Mal die letzten Tage Jesu aufgeführt. Seit 1986 wird die Leidensgeschichte etwa alle fünf Jahre in der örtlichen Pfarrkirche nachgestellt. Auch in diesem Jahr wird wieder mit großem Interesse gerechnet. 

Die Gruppe ist vielschichtig: „Wir haben Personen dabei, die schon Jahrzehnte mitspielen und welche, die ganz neu sind, wir haben Darsteller aus unterschiedlichsten Schichten und Darsteller, für die die Kirche ganz wichtig ist und welche, die der Kirche eher fern stehen“, berichten die Organisatoren. Alle seien mit Begeisterung dabei. 

Jesus Christus wird zum zweiten Mal von Johannes Emsenhuber verkörpert, Maria wird von Sonja Müllner gespielt. 

Heuer wolle man die Zuschauer so mitnehmen, dass sie Teil der Geschichte werden, dass sie mitten drin sind. Die Schauspieler werden im Pub­likum unterwegs sein und es soll mitgerissen werden. Besonderes Kennzeichen sei, dass ein Bezug zur Gegenwart hergestellt werden soll durch die zwei Frauen Hannah und Sarah, die das Geschehen kommentieren. Das sei ein dezidierter Schwerpunkt dieser Spiele, um jüngere Menschen anzusprechen und ihnen die Heilsbotschaft auf ihnen verständliche Weise und Sprache näher zu bringen.  

Regisseur Franz Schiefer erzählt zur Auffühung: „Nicht das Leid soll im Mittelpunkt der Erzählung stehen, sondern das Wirken und die Leidenschaft – Passion im positiven Sinn – von Jesus Chris­tus.“

Das Spiel vom Wirken und Sterben münde ein in die Auferstehung, so der Kilber Pfarrer P. Wolfgang Sekirnjak. „Das Passionsspiel ist somit nicht als Theateraufführung gedacht, sondern vielmehr als Verkündigung bzw. als eine Art Meditationsgottesdienst.“ Mit dem Reinerlös werden der Kilber Pfarrtreff sowie Sozialprojekte unterstützt. 

 

Karten und Termine:

Karten: Tel. 02748/7759 sowie per E-Mail:  

Termine: Sa., 30.3., So., 31.3., Fr., 5.4., Fr., 12.4., Sa., 13.4., jeweils 20 Uhr, So.,  07.04., 18 Uhr.