Kirche bunt ABO

Banner Kirche Bunt

 
 

Himmlische Berufe – Anna trifft eine Pastoralassistentin

Anna (9) trifft Mitarbeiter der Kirche und fragt sie, welche Aufgaben ihr Beruf mit sich bringt. Dieses Mal besucht sie Gerda Mangl, Pas­toralassistentin der Pfarren St. Pölten-Maria Lourdes und Viehofen.

Anna: Wie bist du auf die Idee gekommen, Pastoralassistentin zu werden?
Pastoralassistentin: Ich habe mich schon in der Schule für Religion interessiert. Einmal habe ich eine Bekannte getroffen, die Religionspädagogik studiert hat. Die habe ich gefragt, was man damit machen kann, und sie hat mir erzählt, dass man in verschiedenen Berufen damit arbeiten kann. Als sie mir von der Arbeit in der Pfarre erzählt hat, habe ich gewusst: „Das ist es, was ich machen will!“

Anna: Was macht eine Pastoralassistentin den ganzen Tag?
Pastoralassistentin: Das hängt sehr von den Jahreszeiten und dem Kirchenjahr ab. Momentan ist sehr viel los in der Pfarre. Es gibt viele Gruppentreffen. Ich begleite Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Erstkommunion und Firmung, bereite Gottesdienste vor, leite einen Gebetskreis. Heute zum Beispiel ist am Abend eine Sitzung des Pfarrgemeinderates zum Thema „Zukunft der Kirche“. Gemeinsam mit unserem Praktikanten werde ich dafür Impulse geben. Heute hatte ich den Vormittag frei, dafür wird mein Arbeitstag erst gegen 22.30 Uhr enden.

Anna: Gibt es auch lustige Erlebnisse?
Pastoralassistentin: Ja, oft. Zum Beispiel habe ich kürzlich bei einem Schulgottesdienst Gitarre gespielt. Ein Bub namens Christoph – ein sehr lustiger, aufgeweckter – hatte die Aufgabe, den zweiten Kyrie-Ruf zu lesen. Er war vielleicht etwas schusselig, auf jeden Fall hat er statt „Christus, erbarme dich“ gelesen: „Christoph, erbarme dich“. Ihm ist das gar nicht aufgefallen.

Anna: Was gefällt dir an deinem Beruf am besten?
Pastoralassistentin: Die vielen schönen Begegnungen mit Menschen. Und auch das Musikmachen ist mir wichtig. Seit heuer haben wir in der Pfarre eine Jugend-Band!