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Diözesaner Frauentag: „Ein Tag für mich“

Beim kfb-Tag im Bildungshaus St. Hippolyt ging es um die „Farben meines Leben“. Bischof Alois Schwarz dankte den Frauen für ihr Engagement und bat sie, als „Brückenbauerinnen“ in der Diözese zu wirken.

Wir müssen uns als Christinnen einmischen, mitmischen und aufmischen, um Buntheit und Vielfalt in diese Welt zu bringen – das ist unsere Aufgabe“, mit diesen Worten begrüßte Anna Rosenberger, die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung (kfb), die große Schar der Teilnehmerinnen am „Diözesanen Frauentag“ im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. Damit verwies sie nicht nur auf das Zwei-Jahres-Thema der kfb „Einmischen – mitmischen – aufmischen“, sondern auch auf das Motto des Tages, der ganz im Zeichen der Farben stand.

Farbe der Persönlichkeit

Die Farben, „die die vielen engagierten Frauen mit ihrer Persönlichkeit in die Diözese malen, gilt es zu sehen“, nahm auch Bischof Alois Schwarz in seinen Grußworten Bezug auf das Tagesmotto. Er, so der Bischof, sei für die unterschiedlichen Initiativen und das vielfältige Wirken der kfb und insgesamt der Frauen in der Diözese dankbar. Das gelte es anzuerkennen – was noch nicht in allen Pfarren der Fall sei und wofür er Sorge tragen werde, sagte der Bischof unter tosendem Applaus. Es gehe darum, „dass wir lernen, dass wir eine Kirche des Zweiten Vatikanums sind, wo Frauen und Männer aus ihrer Taufberufung und auch aus ihrer Geistkraft heraus, sich einbringen können“. Die kfb sehe er als Brückenbauerin mit den Dienst des Vermittelns, Vernetzens und des Aufeinander-Zugehens. In diesem Sinne bat der Bischof die kfb-Frauen insbesondere auch auf die Frauen der jüngeren Generation zuzugehen und ihnen zu vermitteln, dass die Kirche eine lebensstiftende Gemeinschaft ist. Abschließend gab der Bischof den Frau­en seinen Segen und erhielt umgekehrt auch ihren Segen zugesprochen.

Das Hauptreferat des Tages hielt Petra Maria Burger, die u. a. Begleiterin in Lebensübergängen und ehrenamtliche kfb-Leiterin in der Diözese Linz ist. Unter dem Titel „Die Farben meines Lebens“ betrachtete sie auf tiefgründige und humorvolle Weise die bunte Vielfalt des Lebens mit all seinen Herausforderungen und Geschenken. Niemand habe alle Farben in sich, aber mit den Farben, die man geschenkt bekomme, könne man sein Lebensbild gestalten. Dabei mache man oft erst rückblickend die Erfahrung, „dass man sein Bild nicht allein malen muss, sondern dass Gott den Pinsel führt“. Anhand der Regenbogenfarben ging die Referentin auf Themen wie Zeit, Glaube, Hoffnung, Rituale, Abschied und Trauer ein.

Für die Teilnehmerinnen gab es am Nachmittag eine bunte Mischung an Workshops, u. a. Farbberatung, Bibel-, Mal- und Singworkshops. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Liturgiefeier. Sop