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Bischof Schwarz würdigt Bedeutung von Pfarrhaushälterinnen

Diözesanbischof Alois Schwarz hob bei der zweitägigen Zusammenkunft der Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen deren Bedeutung für die Pfarren hervor. Sie würden für eine gute Atmosphäre sorgen und man erkenne schnell, ob in Pfarrhöfen Pfarrhaushälterinnen tätig sind oder nicht. Bischof Alois empfahl und ermutigte daher zu deren Anstellung.

Der Diözesanbischof erinnerte die Frauen an die fünf Prioritäten des Jesuitenpaters Franz Jalics: Zuerst komme genügend Schlaf, dann Bewegung, dann Gebet, dann Zeit für Mitmenschen und dann erst die Arbeit. Die Prioritäten wollen Körper und Geist in Balance halten. Pfarrhaushälterinnen sollten diese Prioritäten den Priestern immer wieder mitteilen, aber auch für sie selbst gelte dies.

Nach dem Impulsreferat von Bischof Schwarz im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt wurde eine heilige Messe gefeiert, in der Dienstjubilare geehrt wurden. Anna Donner (Pfarre Altlengbach), Ernestine Renner (Ybbs) und Theresia Langsteiner (St. Georgen/Steinfelde) sind seit 50 Jahren im Dienst der Kirche und Katica Ugljarevic (Stattersdorf-Harland) seit 25 Jahren. Weiters wurde jener neun Pfarrhaushälterinnen gedacht, die im Vorjahr starben. Die Berufsgemeinschaft umfasst aktuell 199 Frauen.

Bischof Schwarz verwies in seiner Predigt auf das Wirken der heiligen Elisabeth, deren Gedenktag am 19. November ist. Sie sei früh gestorben, aber in ihrer kurzen Lebenszeit habe sie ein erfülltes Leben gehabt und „Großes hinterlassen“. Bei Elisabeth habe nicht das körperliche, sondern das geistliche Maß gezählt. Auch Pfarrhaushälterinnen würden meist nicht nur auf Irdisches schauen und sie würden vielen Mitmenschen Zeit schenken. In der schnelllebigen Zeit sei das für viele ungewöhnlich und sehr kostbar. Zahllose Informationen würden umherschwirren, aber kaum jemand höre heute zu. Auch Jesus hörte aufmerksam zu. Bischof Schwarz dankte den Pfarrhaushälterinnen für ihren Dienst für die Mitmenschen und für die Kirche.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Besuch des Stifts Melk sowie ein Referat der Fachärztin Susanne Groblschegg zum Thema „Gesund und fit in die reifere Lebensphase“.