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Stift Göttweig: Viel Applaus für Jugendtheaterproduktion

Foto: W. Zarl

Begeisterter Applaus, viel Anerkennung und Lob für eine herausragen­de Aufführung der Göttweiger Jugend­theaterproduktion „Cyrano de Bergerac“ erntete das gesamte Jugendtheaterteam bei den vier Auffüh­rungen des romantisch-komödiantischen Versdramas von Edmond Rostand. Der Erlös der Einnahmen kommt – wie schon bei  den Aufführungen im Jahr 2014 („Jedermann“) und 2016 („Nathan der Wei­se“) – der Sanierung des Stiftsdaches zugute, die in zwei Wochen abgeschlossen wird.


In das Herz der Zuschauer gespielt

Dass das junge Theaterteam unter der Regie von Thomas Koller das Stück nicht nur für die Aufführung auf den Stiegen der Stiftskirche, sondern in einer eigenständigen Inszenierung auch für den Brunnensaal einstudiert hatte, kam der Produktion bei der Premiere zugute. Denn diese muss­te wegen des Schlechtwetters tat­säch­lich nach innen verlegt werden. Der Begeisterung des Publikums tat dies aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. Souverän und professionell spielten sich die jungen Leute – allen voran Matthias Schmid als Cyrano, Hannah Koller als Roxanne und Christina Wanko als Christian von Neuvillette – in die Herzen der Zuschauer.

„Ihr wart großartig“, dankte Martina Reisinger, Leiterin des Jugendhauses und Hauptorganisatorin, dem Schauspielteam sowie den mitorganisierenden und helfenden Jugendleitern Isabella Stöcklhuber und Melanie Templ (Krems), Lukas Kaminsky (Göttweig und Herzogenburg) und Sabine Latzenhofer (Waldviertel).

„Hut ab vor den Jugendlichen“

Abt und „Hausherr“ Columban Luser zeigte sich vom ehrenamtlichen Engagement der jungen Leute beeindruckt: „Hut ab vor diesen Jugendlichen.“ Sie haben, so Luser, seit Herbst vorigen Jahres ein Wochenende pro Monat geprobt und die letzten zwei Wochen bei „Affenhitze“ von morgens um 8 Uhr bis abends 9 Uhr. Es sei ein „unglaublicher Idealismus“ der über 20 jungen Schauspielerinnen und Schauspieler und der vielen Helfer im Hintergrund da gewesen. Er, so der Abt, sei fasziniert, was Regisseur Thomas Koller da geschaffen habe. Luser hofft, dass die jugendliche Schauspielkunst im Göttweiger Jugendhaus fortgesetzt wird. „Auch wenn das Stiftsdach nun bald fertig saniert ist, gibt es im Stift noch genug Sachen zu renovieren.“