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Ein Netzwerk des Gebets

Am Weltgebetstag der Frauen spannen christliche Frauen überall auf der Welt ein Netzwerk des Gebets und der Solidarität.

Christliche Frauen beten gemeinsam und setzen sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden und Würde leben können. Jeden ersten Freitag im März, zum Weltgebetstag der Frauen (WGT), finden sie sich in rund 170 Ländern der Erde zusammen: Der Weltgebetstag wurde in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen. In Österreich beteiligen sich rund 370  Gemeinden in allen Diözesen.

In Zentrum stehen jedes Jahr die Frauen eines anderen Landes, ihre Lebenssituation und ihre Anliegen. Heuer haben Frauen aus Surinam die Unterlagen für die weltweiten WGT-Gottesdienste und Gebetsabende erstellt. Sie haben sich für das Thema der Schöpfungsbewahrung unter dem Titel „Gottes kostbares Geschenk“ entschieden.

Es mag eine klassische Kreuzworträtsel-Frage sein, die nach dem kleinsten Land in Südamerika. Die Antwort Surinam dürfte nur den wenigsten spontan einfallen. Doch es lohnt sich, das Land und seine Menschen kennen zu lernen. Mit seinen rund 540.000 Einwohnern ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Afrikanische und niederländische Einflüsse sind dort ebenso zu finden wie kreolische, indische und chinesische. Rund die Hälfte der Bevölkerung bekennt sich zum Christentum.

Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den Texten des Weltgebetstages wider. An der Liturgie haben Vertreterinnen aus fünf christlichen Konfessionen und unterschiedlicher Ethnien mitgewirkt. Die Frauen verweisen darin auch auf die besonderen Naturschönheiten des Landes. Rund 90 Prozent der Fläche Surinams bestehen aus teils vollkommen unberührtem Regenwald mit mehr als 1.000 Baumarten und 715 Vogelarten. Wie in den meisten tropischen Ländern ist die Natur – und damit die Lebensgrundlage der Menschen – auch in Surinam durch Abholzungen und Raubbau gefährdet.

Mit der Kollekte in jeder Gottesdienstfeier zum Weltgebetstag unterstützt das Nationalkomitee Österreich heuer 13 Projekte in elf verschiedenen Ländern, davon befinden sich zwei im Schwerpunktland Surinam, wie ein „Frauentaxi“ oder eine Anlaufstelle für Mädchen und junge Frauen in Schwierigkeiten. Mit den Spenden werden vorwiegend Projekte in vielen Ländern der Erde gefördert, die über Projektpartner vor Ort durchgeführt werden, aber weitgehend von den unterstützten Frauen selbstverantwortlich mitgetragen werden.
Das Motto des Weltgebetstages lautet „informiert beten – betend handeln“: Frauen beten mit- und füreinander, lernen etwas über das jeweilige Schwerpunktland und unterstützen Notleidende.

 

Termine  

Auch in vielen Gemeinden in der Diözese St. Pölten finden am 2. März Feiern zum Weltgebetstag der Frauen statt:

Amstetten: WGT-Gottesdienst in der evangelischen Kirche, 19 Uhr.

Eggenburg: Ökumenische Wortgottesfeier in der Kapelle des Pflege- und Betreuungszentrums. Achtung: 28. 2., 18 Uhr.

Furth: Gemeinsam mit den Pfarren Brunnkirchen und Mautern feiert die Pfarre Furth eine Liturgiefeier im Pfarrsaal von Furth, 19.30 Uhr.

Hafnerbach: im Pfarrheim, 18 Uhr.

Herzogenburg: In der Osterkapelle im Stift, 18.30 Uhr.

Kilb: im Pfarrtreff, 18.30 Uhr.

Krems: in der evangelischen Kirche, 19 Uhr.

Langenlois: Gebetsabend in der Pfarrkirche um 19 Uhr, danach Agape im Pfarrsaal.

St. Martin am Ybbsfelde: Gottesdienst im Pfarrhof (Gruppenraum), 18.30 Uhr.

St. Pölten-Dompfarre: im Dom, 19 Uhr.

Traisen: in der evangelischen Kirche, 19 Uhr.

Waidhofen an der Ybbs: in der Bürgerspital­kirche, 19 Uhr.