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Wie der Pfarrer von St. Severin seine „Schäfchen“ lockt...

Ideen muss man haben. Dem Seelsorger der Tullner Pfarre St. Severin, Pfarrer Anton Schwinner, mangelt es  an solchen nicht.

Spaziert er durch die Straßen der Donaustadt und begegnet der einen oder anderen Person, die er gerne wieder einmal in der Kirche oder bei pfarrlichen Anlässen sehen würde, greift er spontan in seine Tasche und überreicht ein Schoko-Naps auf einem kleinen Faltkärtchen. Die Freude über die nette Geste ist meist groß. Öffnet der Beschenkte das Kärtchen, ist er mit einer netten Einladung konfrontiert: „Schokolade... bekommen Sie bei uns nicht, aber wir laden Sie ein in unsere Gemeinschaft...“ Was im weiteren Text folgt, ist eine Kurz-Info über das bunte Pfarrgeschehen in St. Severin – für den Beschenkten eine freundlich-nette Aufforderung, der Pfarre wieder etwas näher zu kommen.

Das ist aber nur eine von Schwinners Ideen zum Schmunzeln. Jedes Jahr beim Erntedank wird in St. Severin auch die Messe mit den Jubelpaaren gefeiert. Eingeladen sind die Paare bereits ab dem 5-jährigen Ehejubiläum im 5-Jahres-Rhythmus. Für die Frauen der jubilierenden Paare gibt es eine Kerze als Erinnerung, für die Männer ein „Pickerl“ mit der „eingelochten Erinnerung“, in fünf Jahren wieder beim „Spezial-Segen“ dabei zu sein, „damit die Bindung hält“. Dass der Tullner Severin-Pfarrer die Paare in der Zeit bis zum nächsten Ehe-Jubiläum auch so gerne in der Kirche sehen möchte, versteht sich wohl von selbst.