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Was mich trägt

Ing. Othmar Engelhardt, Pensionist, 80 Jahre, verheiratet, drei erwachsene Kinder: Das Engagement gibt mir persönlich viel

Einen Leerlauf kennt er nicht. Der ehemalige Geschäftsführer vom Raiffeisen-Lagerhaus Eggenburg, Ing. Othmar Engelhardt, ist nach wie vor an vielen „Fronten“ tätig. Unter anderem im örtlichen Pfarrgemeinderat, im Pfarrkirchenrat, in der diözesanen Seniorenpastoral und im Verein „Lehrlingsstiftung“.

Aufgewachsen in Melk ist er damals zu den Pfadfindern gestoßen, die unter dem späteren Abt Regi­nald Zupancic im Stift beheimatet waren. „Gemeinschaft und Freunde waren mir immer sehr wichtig“, sagt er.

Nach dem Franzisco-Josephinum in Wieselburg führte ihn seine berufliche Laufbahn nach Pottenstein und Purgstall, weiter nach Ottenschlag und Aschbach und schließlich nach Eggenburg, wo er sich 1989 niederließ. „In Ottenschlag bin ich so richtig mit der Pfarre in Berührung gekommen“, erzählt er. Der Pfarrer habe ihn angesprochen, Lektor zu sein – und so kam er auch in den Pfarrgemeinderat.

Später, als Geschäftsführer im Lagerhaus Aschbach, fand Engelhardt rasch Zugang zum Stift Seitenstetten, wo seine Kinder zur Schule gingen. Er wurde Obmann im Elternverein. „Bei einer Feier vom damaligen Alt­abt Kurzwernhart kurz nach der Wahl von Abt Berthold Heigl war meine erste größere Rede“, erinnert er sich.

Auch in Eggenburg wurde er vom Pfarrer angesprochen und ist so stärker in die ehrenamtliche Tätigkeit hineingewachsen. Ein Schritt, dem viele weitere folgten. Engelhardt ist bis heute mit Eifer und Begeisterung dabei – „weil es mir selbst persönlich viel gibt“.

Er war viele Jahren stellvertretender Obmann bei der Katholischen Männerbewegung, hat die traditionellen Bauerntage im Stift Zwettl moderiert, war zwei Perioden lang im diözesanen Pastoralrat und im Kirchenrat. „Zum Glück war meine Frau zu Hause und zwei der Kinder studierten bereits“, erzählt er. So fand er neben dem Beruf Zeit für sein Engagement.

Auch die Lehrlingsstiftung Eggenburg kann bis heute auf ihn zählen. Vor allem im administrativen Bereich. „Damals bin ich gerade in Pension gegangen“, weist er hin. Auch die Pfarre ist dankbar, wenn Engelhardt die Einteilung für die Wortgottesfeiern in Pfarre und Pensionistenheim übernimmt und freiwillige Helfer für die derzeitige Pfarrhofsanierung organisiert, wie schon bei der Kirchensanierung vor über zehn Jahren.