Brief an die Jugend - von Diakon Manuel Sattelberger

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Die wahren „Stars“ – Liebe Jugendliche! Papst Franziskus sagt: „Wir dürfen keine Angst haben, Christen zu sein und als Chris­ten zu leben. Man kann nicht „Teilzeit-Christ“ sein! Versuchen wir unseren Glauben jeden Tag, immer und überall zu leben!“

Heilige waren und sind Menschen, die in ihrer Lebenszeit, in ihren Lebensumständen, mit ihren Möglichkeiten, Fähigkeiten und Talenten, das von Jesus und seinem Vorbild umgesetzt haben, was sie von der Bibel „gecheckt“ haben! Heilige Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, waren keine „Wunderwuzzis“, keine kleinen „Gottheiten“ und keine „Super-Männer/Super-Frauen“, sie waren Menschen mit Licht und Schatten, Frauen und Männer, so wie du und ich.

Wenn mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, lade ich dich auch ein, den YOUCAT – den neuen Jugendkatechismus zu befragen. „Er“ sagt in der Nummer 342: Der Sinn unseres Lebens ist es, uns in die Liebe mit Gott zu vereinen, ganz Gottes Wünschen zu entsprechen. Wir sollen Gott erlauben, „SEIN Leben IN UNS zu leben“ (Zitat: Mutter Teresa). Das bedeutet „heilig“ sein. Diese Tatsache macht auch mir  Mut, in meiner Lebenszeit, in meinen ganz konkreten Le­bens­umständen, am Wort Gottes festzuhalten, ja es in die nächstenliebende Tat umzusetzen. Und auch, wenn ich vom Evangelium Jesu nur wenig verstanden habe, aber dieses Wenige möchte ich leben und umsetzen – dann, wenn man mir zuschaut, aber auch dann, wenn ich alleine bin!

Die vielen Heiligen, uns bekannte und unbekannte, wollen uns Vorbilder sein! Ja, ich bin davon überzeugt, dass die Heiligen die wahren „Stars“ unserer Geschichte sind! Das Fest Allerheiligen stellt uns alle in diese Nachfolge, keine „Teilzeit-Christen“ zu sein, sondern „Vollzeit-Christen“, die versuchen, mit Fortschritten und auch Rückschritten in den Fußspuren Jesu heute unterwegs zu sein! Der Allerseelentag, den wir ja schon am Allerheiligen-Nachmittag „vorfeiern“, ist die Einladung, unsere Toten nicht zu vergessen, auch ihrem Vorbild und ihrer Liebe und Zuneigung uns gegenüber dankbar zu sein. Die Gräber unser Verstorbenen sind mit Blumen, Kränzen, Kerzen und dergleichen geschmückt! Mögen sie alle in Gottes Liebe und Barmherzigkeit aufblühen, möge dieses ewige Licht ihnen nun leuchten und uns, die wir trauern, Trost und Zuversicht sein!


Liebe junge Leserinnen und Leser der „Kirche bunt“, ich wünsche euch viel Kraft und viel Freude, am Vorbild der Heiligen, deines Namenspatrons, euer Leben auf Christus hin zu gestalten, denn ER ist der Weg, die Wahrheit und unser aller Ziel! Viel Segen dafür!
Euer Diakon Manuel