Das Kirche bunt Team bei der Verabschiedung von Mag. Josef Wessely, dem langjährigen Chef vom Dienst, mit Bischof DDr. Klaus Küng, mit Generalvikar Prälat Mag. Eduard Gruber, dem neuen Herausgeber von Kirche bunt und mit Weihbischof Dr. Anton Leichtfriednton Leichtfried

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Ausstellung: Das Stift Geras und seine Pfarren

Es geht bei dieser Ausstellung um ein Bewusstmachen, was es tatsächlich gibt. Eine Bestandsaufnahme – ohne Schönheitskosmetik“, mit diesen Worten wies Abt Michael Proházka OPraem in seiner Begrüßung vor hunderten Gäs­ten – darunter Abt Thomas Renner vom Stift Altenburg, Administrator P. Pater Albert Filzwieser vom Stift Zwettl und die Bürgermeister der Region  – auf die Beweggründe für die am 12. Mai im Stift Geras von LAbg. Bgm. Jürgen Maier eröffnete Schau „Stift Geras und seine  Pfarren“ hin. 

Die von Prior Andreas Brandtner OPraem initiierte Ausstellung und der dazugehörige knapp 500 Seiten umfassende Katalog zeigen in Bildern und Texten die bunte Vielfalt der vom Stift Geras betreuten Pfarren auf: Von den engagierten Pfarrgemeinderäten, Mesnern und Diakonen angefangen über die vielen Chöre, Musikkapellen und Theatergruppen bis hin zu den über die Pfarren organisierten Krankenbesuchen, Gebetsgruppen, Exerzitien, Wallfahrten, Pfarrfesten und vieles andere mehr.

„Es geht darum, Mut zu machen“

„Diese Ausstellung soll aufzeigen, was in den kleinen Pfarren im Dekanat Geras, insbesondere in unserem Seel­sor­ge­raum, alles passiert“, so Prior Andreas Brandtner. „Wir haben so viele schöne Gruppen und es ist notwendig, sich das gegenseitig zu zeigen und voneinander zu lernen.“ Es gehe darum, so „Pater“ Andreas überzeugt, Mut zu machen.

„Ein Dekanat lebt. Ein Stift an der Grenze lebt“ – und das wolle man mit der Ausstellung zeigen, so Abt Michael. Heute seien die Herausforderung die Kleinst­pfarren, die schwer in einem Pas­toralplan unterzubringen seien, der von großen Seelsorgeräumenaumen aus­geht.  „Aber gerade die kleinen Einheiten haben Zukunft“, so der Abt überzeugt. „Denn dort fühlt man sich zu Hause, weil man vertraut ist und weil sich etwas entwickeln kann.“ Proházka: „Ich bin überzeugt, dass die Kirche vor Ort sichtbar bleiben muss. Sonst hat sie keine Zukunft.“

„Viel Schönes in den Pfarren“

Wie sehr Menschen sich in den Pfarren im Dekanat Geras zu Hause fühlen, zeigte Mag. Sonja Biringer aus der Pfarre Göpfritz an der Wild auf. „Es gibt so viel Schönes in unseren Pfarren“, betonte die vielfach engagierte Pfarrgemeinderätin in ihrer beeindruckenden Rede. Sie appellierte zum Engagement: „Kirche bedeutet Verantwortung haben – für uns selbst, aber auch füreinander! Kirche betrifft uns alle! Wir sind betroffen!“

Für die schwungvolle musikalische Umrahmung sorgte die Gruppe Tonart aus der Pfarre Nondorf unter der Leitung von Elisabeth Sagl.    Sop



Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist bis Ende Oktober von Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 16 Uhr. Im Winter ist sie geöffnet von November bis April von Mittwoch bis Freitag von 11 bis 16 Uhr. Infos unter: www.stiftgeras.at.