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63 Jahre Abonnentin der Kirchenzeitung

Es war eine nicht alltägliche Begegnung. Der Zufall wollte es, dass „Kirche bunt“-Redakteur Ferdinand Bertl bei seinem Besuch im Pfarramt St. Veit an der Gölsen mit der Kirchenzeitungs-Abonnentin Stefanie Obermayer zusammentraf, die seit – man kann es kaum glauben – „63 Jahren!!!“ regelmäßig die St. Pöltner Kirchenzeitung bezieht.

Und was wollte sie in der Pfarrkanzlei? Natürlich das Jahres-Abo für „Kirche bunt“ bezahlen. Pfarrsekretärin Annemarie Spiegl, die in mehreren Gölsental-Pfarren Dienst versieht und ebenfalls eine treue „Kirche bunt“-Unterstützerin ist, erledigte das gerne. „Frau Obermayer ist eine ganz treue Seele“, so Annemarie Spiegl, die sich immer wieder über den Besuch der 85-jährigen St. Veiterin im Pfarrhof freut. Stefanie Obermayer hat 1954 von Hainfeld nach St. Veit an der Gölsen geheiratet und gleich im ersten Jahr ihrer Ehe die Kirchenzeitung abonniert. Bis heute ist sie eine treue „Kirche bunt“-Leserin. Danke Frau Obermayer!

 

Einzigartig – Kommentar von Ferdinand Bertl

Die ersten Wochen des Jahres sind bei uns in der „Kirche bunt“-Redaktion und -Verwaltung – und wahrscheinlich auch in anderen Kirchenzeitungsredaktionen des Landes – immer wieder auch von schmerzlichen Augenblicken geprägt. Nämlich dann, wenn Abonnenten anrufen und, aus welchen Gründen auch immer, ihr Abo kündigen möchten – manchmal vielleicht nur, weil gerade wieder der Zahlschein ins Haus geflattert ist.
Gott sei Dank gibt es auch die andere Seite, dass sich junge Leute, junge Familien für die Kirchenzeitung unserer Diözese interessieren und „Kirche bunt“ abonnieren. Auch bei den Verantwortlichen in den Pfarren ist die Freude groß, wenn neue „Kirche bunt“-Leser dazu kommen.
Wie gut tut es dann, Leute kennenzulernen, die schon 60 Jahre und mehr zur Abonnentenfamilie von „Kirche bunt“ gehören und die Zeitung, trotz beachtlichen Alters in voller geistiger Frische, schätzen und gerne lesen, wie in diesen Tagen in St. Veit an der Gölsen erlebt (siehe Seite 5).
Es gibt davon viele in unseren 422 Pfarren und auch außerhalb des Diözesangebietes – allen ein herzliches Dankeschön für ihre langjährige Treue.
Die Kirchenzeitungen verstehen sich als Energiespender und schriftgewordene „Bilder“ des bunten kirchlichen Lebens, wie es der Generalsekretär der österreichischen Kirchenpresse-Konferenz, Heinz Finster, formuliert hat. Untersuchungen haben ergeben, dass die Kirchenzeitungen sehr treue Leser haben und äußerst intensiv, oft von der ersten bis zur letzten Seite, gelesen werden. Das ist in der Medienlandschaft einzigartig.
Einzigartig ist auch die große Zahl von Menschen, die unsere Zeitung schätzt, wie wir immer wieder erfahren dürfen – vom Bischof bis zum Mesner oder der Mesnerin einer kleinen Pfarre. Einzigartig ist ebenso, dass sich unglaublich viele Frauen, Männer und Kinder in ihren Pfarrgemeinden für „Kirche bunt“ engagieren, damit sie Woche für Woche pünktlich zu den Leserinnen und Lesern kommt. Ein wertvoller Dienst, der nicht hoch genug gewürdigt werden kann.